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Wohnungen

Frankfurt: SPD warnt vor Aus für Mietenstopp

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Frankfurter SPD warnt vor einem Kurswechsel in der Wohnungspolitik. CDU und FDP wollten mehr Eigentumswohnungen bauen, dabei fehlten Sozialwohnungen.

Der wohnungspolitische Sprecher der SPD im Römer, Sieghard Pawlik, warnt vor den beginnenden Sondierungsgesprächen über das künftige Bündnis im Stadtparlament vor einem Kurswechsel in der Frankfurter Wohnungspolitik. „Es wäre fatal für die Bürgerinnen und Bürger, wenn eine Koalition den Baulandbeschluss infrage stellen oder gar den Mietenstopp bei der ABG kippen würde“, sagt der scheidende Stadtverordnete.

Aufgabe der Politik müsse es dagegen sein, weitere Wohnungsgesellschaften dazu zu bringen, die Mietanstiege zu deckeln, und den Baulandbeschluss, der Vorgaben für den geförderten Wohnungsbau macht, eher zu verschärfen. Schließlich stünden fast 26 000 Menschen in Frankfurt auf der Warteliste für eine Sozialwohnung.

Übereinstimmungen in der Wohnungspolitik sieht Pawlik mit den Grünen. CDU und FDP wollten dagegen mehr Eigentumswohnungen bauen, kritisiert er. Dabei herrsche an diesen in Frankfurt kein Mangel. Selbst mit Fördermitteln würden sich zudem sehr wenige Menschen eine solche Wohnung leisten können, sagt er.

Für Pawlik hat es bei der Kommunalwahl nicht erneut für den Einzug ins Stadtparlament gereicht. Der frühere Landtagsabgeordnete kündigte am Donnerstag an, dass er sich nun verstärkt um seine Aufgaben als Vorsitzender des Mieterbunds Höchster Wohnen und um den Kampf gegen Leerstand von Wohnungen kümmern wird. cm

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