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Frankfurt: SPD plädiert für Gymnasium im Nordend

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Sylvia Weber sucht nach einem Standort für ein neues Gymnasium.
Sylvia Weber sucht nach einem Standort für ein neues Gymnasium. © peter-juelich.com

Die Sozialdemokraten stehen zu den Plänen an den Günthersburghöfen. Aber sind diese realistisch?

Die SPD-Fraktion im Römer setzt sich für den Bau des Gymnasiums Ost auf der ursprünglich geplanten Fläche im Norden der Günthersburghöfe ein. Die Suche nach einem neuen Standort sei nicht erforderlich, sagte die bildungspolitische Sprecherin, Sylvia Kunze: „Wir müssen dringend neue Schulplätze schaffen, eine weitere Verzögerung können wir uns nicht leisten.“ In den kommenden Jahren würden sehr viele Kinder einen Platz auf einer weiterführenden Schule suchen. Da das Gelände größtenteils versiegelt sei, entspreche eine Bebauung auch dem Koalitionsvertrag.

Kunzes Vorstoß kommt überraschend, denn ihre Parteifreundin, Bildungs- und Baudezernentin Sylvia Weber, tut genau das, was Kunze für unnötig hält: Sie sucht nach einem alternativen Standort. Nachdem die ursprünglich geplante Bebauung der Günthersburghöfe mit 1500 Wohnungen von den Grünen gekippt worden war, ist auch der Bau des Gymnasiums unsicher. Weber plant nicht mehr mit der Fläche.

Die planungspolitische Sprecherin der Grünen, Julia Frank, hält Webers Vorgehen für sinnvoll. Die Grünen hätten nichts gegen ein Gymnasium auf dem Areal. Zunächst müsse aber die Erschließung gesichert sein. Wenn der Bau überhaupt beginnen könne, werde bis dahin viel Zeit vergehen. „Die haben wir beim Schulbau nicht“, sagte Frank im Gespräch mit der FR. geo

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