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Ein Baumhaus zum Schutz des Fechenheimer Waldes.
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Ein Baumhaus zum Schutz des Fechenheimer Waldes.

Autobahn-Ausbau

Frankfurt: Spaziergang im Fechenheimer Wald

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Ein Teil des Fechenheimer Waldes soll im kommenden Jahr für die Autobahn gerodet werden. Greenpeace und People for Future Frankfurt organisieren eine Führung durch den Wald.

Im Fechenheimer Wald organisieren die People for Future Frankfurt, Greenpeace Frankfurt und weitere Initiativen einen Spaziergang mit Forstwirt Volker Ziesling, dem Sprecher der Bürger:inneninitiative „Waldwende Jetzt!“.

Der Waldspaziergang beginnt am Sonntag, 31. Oktober, 14 Uhr, an der Mahnwache gegenüber der U-Bahn-Station Kruppstraße. Der Spaziergang wird begleitet von Ansprechpartner:innen der AG-Wald bei Greenpeace Mannheim-Heidelberg und Aktivist:innen des Aktionsbündnisses unmenschliche Autobahn. Im Anschluss gibt es Diskussionen, Gespräche, Kürbissuppe.

Hintergrund ist die geplante Rodung im Fechenheimer Wald für den Lückenschluss der A66 zur A661 im Frankfurter Osten. Betroffen sind eine Fläche von 2,7 Hektar im Wald sowie Bäume im Teufelsbruch. Die Rodung durch die Autobahn GmbH des Bundes wurde wegen fehlender Genehmigungen auf die Wintersaison 2022/2023 verschoben. Gebaut werden soll die Autobahn von 2023 bis 2031.

„Im Osten Frankfurts sollen ein wertvoller Wald, Artenvielfalt und schützenswerte Biotope gegen eine über zehn Jahre andauernde Baustelle getauscht werden“, heißt es im Aufruf zum Waldspaziergang. Der Autobahnausbau sei in Zeiten des Klimawandels nicht mehr zeitgemäß ist, entlaste die betroffenen Anwohner:innen nicht vom Verkehr und sei mit anhängigen Klagen verbunden.

„Jeder gefällte Baum und jede versiegelte Fläche für den Autobahnausbau ist eine/r zu viel“, heißt es weiter. In Hessen und in Frankfurt hätten sich Politiker:innen für die Einhaltung der 1,5 Grad-Celsius-Zieles ausgesprochen. Das funktioniere aber nur dann, wenn die Zerstörung der Natur gestoppt werde.

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