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Die Stadt Frankfurt hätte gern, dass schon bald wieder mehr Touristen nach Frankfurt kommen. Foto: Rolf Oeser
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Die Stadt Frankfurt hätte gern, dass schon bald wieder mehr Touristen nach Frankfurt kommen.

Tourismus

Frankfurt soll Topziel für Touristen werden

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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In einem Masterplan Tourismus setzt sich die Stadt Frankfurt hohe Ziele. Trotz der Krise sieht sie mittelfristig blendende Chancen, so viele Reisende wie nie in die Stadt zu locken.

Trotz der anhaltenden Corona-Krise, die den Tourismusboom in Frankfurt jäh beendete, haben sich Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und der städtische Tourismuschef Thomas Feda am Freitag vorsichtig optimistisch gezeigt. Zwar rechnen sie damit, dass die 2019 erreichte Rekordzahl von 10,8 Millionen Übernachtungen in den Frankfurter Beherbergungsbetrieben erst im Jahr 2025 wieder erreicht oder übertroffen wird. Doch schon für 2030 gibt der „Masterplan Tourismus“, den Feldmann und Feda bei einer Pressekonferenz vorstellten, als Leitziel aus, dass 15 Millionen Übernachtungen verkauft werden. Und auch die Bruttowertschöpfung der Branche, die 2019 geschätzt bei fünf Milliarden Euro lag, könnte nach diesem Plan bis 2030 weiter kräftig gewachsen sein – auf dann sechs Milliarden Euro.

Ohnehin setzt sich Frankfurt in dem Masterplan, den die Strategieberatung Project M und die Marktforschungsgesellschaft DWIF-Consult im Auftrag der Stadt erstellten, große Ziele. Bis 2030 soll Frankfurt zu den „Top 10 der angesagtesten Kunst- und Kulturmetropolen in Europa“ zählen, also noch deutlich mehr Menschen anziehen, die aus touristischen Gründen in die Stadt kommen. Frankfurt erfülle zwar schon bisher alle Voraussetzungen für eine „Must-see-Metropole“. Das Image der Stadt polarisiere aber noch, zudem sei Frankfurt als Ziel für den Freizeittourismus überregional noch immer wenig bekannt. Positionieren sollte sich Frankfurt dabei dem Konzept nach als kosmopolitisch, kreativ, traditionsreich und pulsierend.

Noch Potenzial sehen die Autor:innen des Masterplans Tourismus zudem im traditionell in Frankfurt besonders starken Geschäftsreisesegment. Sie halten es für möglich, dass die Stadt im Jahr 2030 zu den zehn stärksten Destinationen in Europa für Messen, Tagungen und Kongresse gehört.

Der Masterplan nennt zehn Handlungsfelder, in denen die verschiedenen Akteurinnen und Akteure gemeinsam tätig werden sollten. Dabei geht es beispielsweise darum, Frankfurt zur „begehrlichen Marke“ zu machen, die Position als Kunst- und Kulturmetropole weiterzuentwickeln, die Architektur in der Stadt erlebbar zu machen und stärker zu inszenieren, aber auch die „Tourismusakzeptanz“ der Frankfurterinnen und Frankfurter zu sichern und zu stärken. Wobei diese den Tourismus schon jetzt stark überdurchschnittlich positiv sähen.

Für jedes der zehn Handlungsfelder nennt der Masterplan zehn mehr oder weniger konkrete Maßnahmen. Dort sind allerdings einige Vorhaben genannt, die die Stadt ohnehin bereits angeht oder umsetzt: etwa den Bau einer neuen Oper und eines neuen Schauspiels, die Schaffung eines Hauses der Demokratie und die Ausrichtung der Fashion-Week auf dem Messegelände.

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