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Atomwaffen

Frankfurt soll sich Anti-Atomwaffen-Kampagne anschließen

Aktivist:innen in Frankfurt fordern, dass sich die Stadt Frankfurt einer Anti-Antomwaffen-Kampagne anschließt. OB Peter Feldmann hat sie schon unterzeichnet.

Frankfurter Friedensaktivist:innen haben Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die Stadt Frankfurt den Städteappell der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) unterstützt.

Feldmann selbst hat den Appell bereits unterzeichnet. Ziel des Anti-Atomwaffenappells ist es, die Bundesregierung zum Beitritt in den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu bewegen, der am Freitag in Kraft tritt. Laut Ulrich Gottstein aus der Frankfurter Regionalgruppe der Internationalen Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges unterstützen schon 105 deutsche Städte den Appell.

„Frankfurt wäre im Fall eines Bomben- oder Atombombenkrieges eines der ersten Feindziele“, sagte Gottstein. Deshalb sei es wichtig, dass die Stadt sich für Frieden einsetze.

Der Oberbürgermeister engagierte sich in der Vergangenheit bereits für ein friedliches Miteinander. Er ist Mitglied des Bündnisses Bürgermeister für den Frieden, das sich gegen Atomwaffen ausspricht.

„Die Erinnerung an Krieg ist unangenehm“, sagte Feldmann. Die Beteiligung an der Bewegung sei für ihn ein Mittel, sich damit auseinanderzusetzen. „Bürger:innen bezahlen auch nach langer Zeit noch einen Preis für Krieg“, meinte der Rathauschef. Ein Beispiel hierfür seien aufwendige Bombenevakuierungen wie im Gallus und bei der Goethe-Universität.

Die Stadt Frankfurt, in der laut Feldmann 179 Nationalitäten vertreten sind, zeige, dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist.

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