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Im Westend liegen die Weihnachtsbäume schon auf Radwegen und Bürgersteigen.
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Im Westend liegen die Weihnachtsbäume schon auf Radwegen und Bürgersteigen.

Nach dem Fest

So werden die Weihnachtsbäume entsorgt

  • Helen Schindler
    vonHelen Schindler
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Die FES organisiert die Entsorgung von rund 80.000 Weihnachtsbäumen in Frankfurt. Die Sammeltour in den Stadtteilen startet am Donnerstag, auch Bertl muss bald weichen.

Die Weihnachtszeit ist vorbei und damit auch die Zeit der festlich geschmückten Bäume im Wohnzimmer. Auch diesmal bietet die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) Frankfurter:innen mehrere Möglichkeiten, ihre ausgedienten Weihnachtsbäume loszuwerden.

Termine

7. Januar: Bergen-Enkheim, Fechenheim, Riederwald

8. Januar: Seckbach, Bornheim

11. Januar: Oberrad, Ostend

12. Januar: Niederrad, Sachenhausen-Nord

13. Januar: Sachsenhausen-Süd, Schwanheim (inklusive Goldstein)

14. Januar: Gallus, Gutleut, Griesheim

15. Januar: Bockenheim, Westend

18. Januar: Nordend

19. Januar: Berkersheim, Preungesheim (inklusive Frankfurter Bogen), Eckenheim, Dornbusch

20. Januar: Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach (inklusive Ben-Gurion-Ring), Harheim, Bonames, Frankfurter Berg

21. Januar: Kalbach-Riedberg, Niederursel, Eschersheim, Mertonviertel

22. Januar: Heddernheim, Ginnheim, Hausen

25. Januar: Praunheim, Rödelheim Dienstag, 26. Januar: Sossenheim, Nied, Höchst (inklusive Henri-Dunant-Siedlung)

27. Januar: Unterliederbach, Zeilsheim, Sindlingen, Flughafen

Die Grenze zwischen Sachsenhausen-Süd und -Nord verläuft entlang der Offenbacher und der Mörfelder Landstraße. Gerade Hausnummern in der Mörfelder Landstraße zählen zu Sachsenhausen-Nord, ungerade Hausnummern zu Sachsenhausen-Süd. Gerade Hausnummer in der Offenbacher Landstraße zählen zu Sachsenhausen-Süd, ungerade Hausnummern zu Sachsenhausen-Nord.

Zum einen können die Bäume im Laufe des Januars entweder über die braune Biotonne, die graue Restmülltonne oder mit der Straßenreinigung entsorgt werden. Zum anderen gibt es in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal eine Sammeltour, bei der die Bäume in den einzelnen Stadtteilen zu festen Terminen abgeholt werden. Dafür ist die FES drei Wochen lang, von Donnerstag, 7. Januar, bis Mittwoch, 27. Januar, mit einem Sperrmüllauto unterwegs. Die genauen Termine finden sich in untenstehender Infobox.

Wer seinen Baum auf diesem Weg abholen lassen möchte, legt ihn am festgelegten Abholtag an der Grundstücksgrenze gut sichtbar und leicht zugänglich ab. Bei beiden Varianten, also auch bei der Entsorgung über die Bio- oder Restmülltonne, ist Voraussetzung, dass der Baum abgeschmückt und auf Stücke von maximal einem Meter Länge gekürzt ist.

Auch auf den Wertstoffhöfen und dem RMB Rhein-Main Biokompost GmbH im Osthafen können die Bäume kostenlos abgegeben werden.

Insgesamt, so schätzt die FES, würden in diesem Jahr in Frankfurt rund 80 000 Weihnachtsbäume entsorgt. Rund Dreiviertel davon werden kompostiert. „Das letzte Viertel bilden die Bäume, die über die Restmülltonne entsorgt werden“, erklärt Röttele. „Diese werden verbrannt.“ Allerdings sei das Bestreben der FES, so viel zu kompostieren wie möglich.

Mit dem Rückbau von Bertl, dem Weihnachtsbaum vor dem Frankfurter Römer, werde am Donnerstag begonnen, sagt Ines Philipp von der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt. Das Abschmücken nehme ein bis eineinhalb Tage in Anspruch, schätzt sie. Laufe alles nach Plan, sei Bertl am Freitagabend weg. „Beim Abschmücken wird Bertl auch direkt klein gemacht und anschließend als Kaminholz verwendet“, erläutert Philipp. Zwar habe es immer mal wieder Bemühungen gegeben, den Weihnachtsbäumen eine weitere Verwendung zukommen zu lassen. Aber so richtig beliebt sei das Holz nicht, außerdem müsste es zunächst zwei Jahre trocknen, so Philipp weiter.

Als Futter für Zootiere eignen sich die entsorgten Weihnachtsbäume übrigens nicht. Weil noch Reste von Schmuck und Wachs am Baum sein können und weil Bäume teils in Raucherwohnungen standen, würden sie für die Tiere gleich in mehrfacher Hinsicht ein Gesundheitsrisiko darstellen, erklärt Jenny Krutschinna vom Opel-Zoo in Kronberg.

Allerdings habe der Opel-Zoo mehrere Hundert Bäume von Händlern, die nicht verkauft worden sind, an seine Tiere verfüttert. Damit versorgt werden Tiere, zu deren Nahrungsspektrum Laub und Rinde gehören, wie zum Beispiel Ziegen und Schafe, Hirsche und einige Antilopenarten, aber auch Elefanten, Giraffen sowie Dromedare und Trampeltiere.

Im Bahnhofsviertel, in der Alt- und Innenstadt gibt es keine gesonderten Termine. Dort nimmt die Straßenreinigung, die täglich im Einsatz ist, die Weihnachtsbäume mit.

www.fes-frankfurt.de

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