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Stadt Frankfurt rettet Schwimmbad dank „guter Zusammenarbeit“

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Von: Oliver Teutsch

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Ein Schwimmer im blauen Wasser des Schwimmbeckens. Im Hintergrund grüne Bäume und blauer Himmel.
Das Silobad im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach bleibt erhalten. Die Stadt hat das Grundstück gekauft. © peter-juelich.com

Die Stadt Frankfurt schnappt dem Investor das Grundstück weg und sichert so den dauerhaften Erhalt des Freibads im Stadtteil Unterliederbach.

Frankfurt – Die Ankündigung der Stadt Frankfurt Anfang der Woche sorgte ein wenig für Verwunderung: „Silobad gerettet“, hieß es dort. Doch niemandem war klar, dass das beliebte Freibad in Unterliederbach gerettet werden musste. Die Auflösung lieferten am Donnerstag Baudezernentin Sylvia Weber und Sportdezernent Mike Josef (beide SPD) gemeinsam mit Bäderchef Boris Zielinski. Denn der Besitzer wollte das Grundstück zu Geld machen und an einen Investor verkaufen. Das wusste die Stadt zu verhindern, indem sie ihr Vorkaufsrecht zog.

Das Silobad wurde als Farbwerksbad 1956 als erstes beheiztes Freibad Frankfurts in Unterliederbach eröffnet, als Geschenk der damaligen Farbwerke Hoechst zur 600-Jahr-Feier des Stadtteils. 1995 ging das Bad für eine symbolische Erbpacht von einer Mark im Jahr für die Laufzeit von 30 Jahren an die Stadt Frankfurt.

Frankfurt: Schwimmbad bleibt Bürgern dank schnellem Handeln erhalten

Das Erbbaurecht für das 47.200 Quadratmeter große Areal wäre am 31.12.2024 abgelaufen und die Schwimmbadnutzung hätte damit geendet. Denn der bisherige Eigentümer hatte bereits einen Kaufvertrag mit einem Käufer unterzeichnet.

Doch Bäderchef Zielinski bekam Wind von der Sache und nutzte das vertraglich verankerte Vorkaufsrecht. Damit kam die Stadt einer lukrativen Bebauung des Areals zuvor, worüber sich Sportdezernent Josef sehr freut: „Wir wollten das Silobad unbedingt erhalten und weiter betreiben, damit es dauerhaft seine wichtige Rolle als nachgefragte Sport- und Freizeiteinrichtung für den ganzen Frankfurter Westen ausüben kann.“ Stadträtin Weber betonte, die dauerhafte Sicherstellung der Fläche werde nur durch den Kauf von Grund und Boden gewährleistet.

Der Vorgang musste allerdings recht schnell umgesetzt werden, was schließlich klappte. Darüber freute sich insbesondere Bäderchef Zielinski am Donnerstag (02.12.2021): „Das war eine gute Zusammenarbeit und eine richtig coole Aktion.“ (Oliver Teutsch)

Am Bornheimer Hang wurde unterdessen mit den Bauarbeiten begonnen. Nahe der Eissporthalle soll das dort entstehende Familienbad Bornheim Frankfurts Bäderlandschaft weiter aufwerten.

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