Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Da guckt der Jogger: Der Bus fährt ohne Fahrer.
+
Da guckt der Jogger: Der Bus fährt ohne Fahrer.

Verkehr

Shuttle ist ganz ohne Personal unterwegs

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
    schließen

Die nächste Teststufe zum autonomen Fahren in Frankfurt beginnt. Die Fahrzeuge sollen eines Tages Bus und Bahn ergänzen.

Die Versuche zum autonomen Fahren gehen auf die nächste Stufe. Erstmals setzt der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) seinen Shuttle ein, ohne dass Personal darin sitzt. Testfeld ist das Gelände der Stadtbahnzentralwerkstatt der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) im Stadtteil Rödelheim. „Dort werden bald die ersten Fahrzeuge ganz ohne Operator an Bord unterwegs sein“, teilte der RMV am Montag mit.

Bislang war der Shuttle im vergangenen Jahr auf dem gesperrten Mainkai in Einsatz. Der Probebetrieb im Kloster Eberbach musste wegen der Corona-Beschränkungen eingestellt werden. Auf dem Klinikgelände der Wiesbadener Helios-Kliniken konnten Interessierte vor einem Jahr eine Woche lang das Gefährt namens Easy testen.

Die bisherigen Versuche hätten viel über die Fahrzeugtechnik und die Erwartungen der Fahrgäste gelehrt, sagt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Erstmals werde das Fahrzeug nun zentral von außen überwacht. Für die Mobilität sei dies ein wichtiger Meilenstein. „Schließlich entfalten die Shuttles dann ihr volles Potenzial, wenn sie vollautonom und am besten auf Abruf den Bus- und Bahnbetrieb in den Randlagen und ländlichen Gebieten ergänzen.“

Der Gesetzgeber schreibt die Anwesenheit eines Operators an Bord vor, der etwa bei einem außerplanmäßigen Stopp eingreift. Im nächsten Entwicklungsschritt gilt es, den sicheren Betrieb ohne menschliche Begleitung nachzuweisen. Zuvor müssen zunächst 200 Übungsstunden mit Personal absolviert werden, erläutert der RMV-Chef.

„Unsere weitläufige Stadtbahnzentralwerkstatt bietet uns dafür perfekte Testoptionen“, sagt VGF-Geschäftsführer Michael Rüffer. Auf der gut einen Kilometer langen Fahrstrecke gebe es fünf Haltestellen. An den Endpunkten müssten die Fahrzeuge jeweils wenden. Nach Bedarf könnten weitere Situationen nachgestellt werden. Die VGF habe schon für den Testbetrieb am Mainufer Operatoren ausgebildet, die die Bewegungen der Shuttles von einer Leitstelle im Gebäude der Stadtbahnzentralwerkstatt aus verfolgen sollen. Die VGF werde das Vorhaben auch bezüglich notwendiger Genehmigungen und Begutachtungen begleiten. „Wurde auch hier ausreichend Erfahrung gesammelt, dürfen Fahrgäste die autonom fahrenden Kleinbusse benutzen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare