Das Pächterpaar des Café Wilhelmshöhe, Jaswinder Singh und Mona Kaur, in der Wilhelmshöher Straße.

Seckbach

Café Wilhelmshöhe unter neuer Leitung

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Seit Mai führen Jaswinder Singh und Mona Kaur das Café Wilhelmshöhe. Die neuen Pächter halten am alten Konzept fest.

Jaswinder Singh und seine Frau Mona Kaur haben das Café Wilhelmshöhe Anfang Mai übernommen. Das Konzept des Lokals mit Wohnzimmer-Atmosphäre an der Wilhelmshöher Straße bleibt, lediglich der Mittagstisch wurde um einige Gerichte ergänzt. „Wir haben heute schon einige Mittagsgerichte verkauft. Gerade erst hat ein Kunde gefragt, was genau da drin war, weil es so gut geschmeckt hat“, schildert Jaswinder Singh und freut sich über den Erfolg am dritten Tag.

Erst vor gut zwei Jahren wurde das modern eingerichtete Café mit mehr als 40 Sitzplätzen, Sesseln, Sofas und einer kleinen Terrasse eröffnet. Unter Seckbachern ist es als Treffpunkt beliebt, Spaziergänger und Pendler schätzen es als Zwischenstopp.

„Alles bleibt wie gehabt“, betont Singh. Nur der Mittagstisch bietet künftig acht statt drei Gerichte an. Die Speisen, meist mediterran, manche auch mit einem Touch ihres Heimatlandes Indien, sind preisgünstig: Suppen, Salate und Nachtisch gibt es ab rund vier Euro, das teuerste Gericht für neun.

Das Personal sei übernommen worden, genauso die Zusammenarbeit mit der Konditorin, die schon in den vergangenen Jahren für die beliebten Kuchen verantwortlich war. Sonstige Backwaren stammen von der Bäckerei Schaan.

Cafégründerin Ivanka Maljak habe ihr Unternehmen aus zeitlichen und organisatorischen Gründen abgeben müssen, erklärt Singh. „Sie hat zwei Kinder und kam immer aus Sachsenhausen hierher, das wurde ihr auf Dauer zu viel.“ Der kurze Arbeitsweg aus Bornheim sei aber nur eines der Argumente für die neuen Pächter gewesen, das Lokal zu übernehmen.

Singh ist gelernter Hotelfachmann, bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung aus Restaurants und Cafés mit. Auch Mona Kaur ist schon mehrere Jahre in der Gastronomie tätig – ein eigenes Lokal hatten die beiden aber noch nie. „Wir haben uns mehrere angeschaut, das Café Wilhelmshöhe hat uns am besten gefallen, weil es so gemütlich ist“, erklären sie. Es gäbe keine große Hektik, man könne deshalb gut auf die Kunden eingehen. Außerdem müsse man nicht regelmäßig bis spät in die Nacht arbeiten.

„Wir mögen die Dorfatmosphäre hier. Wir kommen selbst aus einem kleinen Ort“, erzählt der Gastronom. „Die Menschen sind aufgeschlossen, viele kennen sich untereinander. Schon in den wenigen vergangenen Tagen haben wir so viele nette Leute hier kennengelernt“, schwärmt Jaswinder Singh.

Das Café Wilhelmshöhe, Wilhelmshöher Straße 160, hat täglich von 8 bis 18 Uhr offen, Mittagstisch ist von 11 bis 15 Uhr. Die Karte ist unter www.cafe-wilhelmshoehe.de nachzulesen. Sonntags gibt es von 10 bis 14 Uhr ein Frühstücksbuffet.

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