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Corona-Virus in Frankfurter Schulen

Frankfurt: Schulstart mit mehr positiven Corona-Tests

  • Clemens Dörrenberg
    VonClemens Dörrenberg
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Nach den Weihnachtsferien steigen an Frankfurter Schulen vereinzelt die Zahlen positiver Corona-Tests bei Lehrkräften und Schülerschaft. Das Staatliche Schulamt bleibt gelassen.

Den ersten Schultag nach den Weihnachtsferien haben die Frankfurter Schulen mit teils höheren Covid-19-Infektionszahlen erlebt, ohne dass die Lage schon kritisch geworden wäre. Das Adornogymnasium im Westend zu Beispiel musste den coronabedingten Ausfall von fünf Lehrkräften kompensieren.

„Das ist alles noch zu stemmen“, sagte der stellvertretende Schulleiter Torsten Schulz, dem insgesamt zehn Krankmeldungen aus dem knapp 80-köpfigen Kollegium vorlagen. Nur ein Kollege sei am Morgen positiv getestet worden, die übrigen hätten sich bereits während der Ferien infiziert. Fielen aber mindestens fünf weitere Lehrkräfte gleichzeitig aus, könne es schwer werden, dies aufzufangen.

Unter den 1100 Schülerinnen und Schülern seien am Morgen sechs positiv getestet und nach Hause geschickt worden. „Das klingt nicht so viel“, sagte Schulz. „Aber wenn ich mir anschaue, dass wir vor Weihnachten maximal zwei bis drei Fälle pro Tag hatten, ist die Zahl schon mehr als doppelt so hoch.“ Problematisch seien jedoch in erster Linie Ausfälle im Kollegium.

An der Michael-Ende-Schule in Rödelheim fehlten drei von 60 Lehrkräften wegen Corona. „Es hält sich in Grenzen“, sagte Stefan Franz, Leiter der Grund-, Haupt- und Realschule mit 780 Schüler:innen. Drei positive Tests habe es am Morgen im Grund- sowie einen im Haupt- beziehungsweise Realschulzweig gegeben. „In den ersten 20 Minuten wurden die Schüler identifiziert und von den Eltern abgeholt.“

Zudem seien sieben Kinder nach Hause geschickt worden, weil sie nach Reisen in Hochrisikogebiete wie Belgien, Polen und Türkei die Quarantäneregeln nicht eingehalten hätten. Trotz steigender Infektionszahlen sagte Franz: „Ich habe Hoffnung, wenn die Tests weiter so anschlagen wie bisher.“ Dennoch blicke er „mit einer gewissen Skepsis“ in die Zukunft.

„Der Tag hat ohne allzu große Vorkommnisse angefangen“, berichtete Christa Eller, Rektorin der Wöhlerschule am Dornbusch, mit 1200 Eleven eines der größten Frankfurter Gymnasien. „Die positive Schnelltestquote lag aber etwas höher als vor den Weihnachtsferien.“ Eine Zahl wollte sie nicht nennen, bevor sie nicht die Elternschaft informiert habe, verriet allerdings, dass vor den Ferien zwei bis vier Tests pro Woche positiv ausgefallen seien. „Im Moment sind wir noch optimistisch“, sagte Eller.

Monika Weber-Backhaus, Leiterin der Ernst-Reuter-Schule I in Niederursel, meldete zwei positive Tests unter 500 Schüler:innen. Krankmeldungen von Lehrkräften, die sich freiwillig auf das Virus testen könnten, habe es am Morgen nicht gegeben.

„Wir haben keine Hiobsbotschaften, es ist alles ruhig angelaufen“, resümierte Evelin Spyra, die Leiterin des Staatlichen Schulamts in Frankfurt. Die Schulen seien „gut aufgestellt“. Sie blicke „immer zuversichtlich nach vorne“.

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