E-Mobilität

Frankfurt: Schnellere Ladesäulen

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Ab Herbst baut das Energieunternehmen Mainova die Infrastruktur für Elektromobilität weiter aus. Dann kommen 20 Schnellladesäulen in Frankfurt hinzu.

Der Energiekonzern Mainova baut die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge aus. Wie das Unternehmen mitteilte, errichte es 20 Schnellladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten. Baubeginn für die Anlagen sei im Herbst. Die neuen Schnelllader befänden sich an zwölf sogenannten Lade-Hotspots, die sich übers Stadtgebiet verteilten.

Die Standorte seien öffentlich zugänglich und verkehrsgünstig gelegen, auf Supermarktparkplätzen oder nahe Tankstellen.

Erstmals setze das Unternehmen dabei leistungsstarke Gleichstrom-Technik ein. Alle Ladepunkte verfügten über eine Leistung ab 100 Kilowatt (kW). Das ermögliche ein schnelleres Laden im Vergleich zu Wechselstrom-Ladesäulen. An Schnellladern sei die Batterie des Elektrofahrzeugs in rund 20 Minuten zu 80 Prozent geladen. Abgerechnet werde über die „Mainova TankE-Netzwerk-App“ oder an der Ladesäule.

Derzeit betreibe das Unternehmen in der Rhein-Main-Region und in Frankfurt gut 100 Ladepunkte im öffentlichen Raum, außerdem weitere 300 Ladepunkte auf Firmenparkplätzen oder in Wohnquartieren.

Insgesamt gibt es in Frankfurt nach den Angaben der städtischen Wirtschaftsförderung derzeit 108 Normallladepunkte sowie 18 Schnellladepunkte für Elektrofahrzeuge. Eine Übersicht findet sich auf der Internetseite der Stadt unter www.frankfurt.de, dort dann nach „öffentliche Elektrotankstellen“ suchen. fle

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