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Frankfurt: Schnellere Hilfen für psychisch kranke Kinder

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Von: Georg Leppert

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Die Angebote sollen besser dargestellt werden, fordern die Stadtverordneten.

Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen sollen in Frankfurt schneller Hilfe finden. Darauf haben sich die Stadtverordneten am Donnerstagabend geeinigt.

Angebote für junge Menschen, die etwa unter Depressionen leiden oder Suizidgedanken haben, sollen im Internet und in einer Broschüre zusammengestellt und für alle Altersgruppen verständlich aufbereitet werden, heißt es in einem Antrag der Koalition, der angenommen wurde. Es gehe darum, möglichst vielen Menschen einen Überblick über die bestehenden Angebote zu geben, sagte die Stadtverordnete Beatrix Baumann (Grüne).

Zusätzlich soll der Magistrat eine Kampagne starten, um die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen zu bekämpfen. Und die Stadtregierung soll prüfen, ob sich niedrigschwellige Hilfe für junge Menschen auch in den Stadtteilen ansiedeln lässt.

Vor allem die Corona-Pandemie habe die Situation für viele Kinder und Jugendliche deutlich verschlechtert, sagte Beatrix Baumann. Immer mehr Eltern seien auf der Suche nach psychotherapeutischer Unterstützung und Behandlung ihrer Kinder. Yanki Pürsün (FDP) sprach von Auffälligkeiten und psychischen Problemen bei bis zu 30 Prozent der Schülerinnen und Schülern. Suizidprävention müsse im Kindesalter beginnen.

Almuth Meyer (SPD) mahnte schnelle Hilfen an. Je schneller etwa eine Behandlung beginne, desto höher die Erfolgschancen.

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