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Schlafkapseln, hier in einem Hotel in Tokio.
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Schlafkapseln, hier in einem Hotel in Tokio.

Wohnen

Frankfurt: Schlafkapseln für Studierende

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Nassauische Heimstätte baut in Bockenheim ein Hostel für Studierende. Die können dort in Apartments, aber auch in Schlafkapseln übernachten.

  • In Frankfurt ist Wohnraum nach wie vor knapp.
  • In Bockenheim soll jetzt für Sudierende Abhilfe geschaffen werden.
  • Auf dem früheren Siemens-Areal ist ein Hostel geplant.

Frankfurt - Auf dem früheren Siemens-Areal an der Rödelheimer Landstraße in Bockenheim soll ein großes Hostel entstehen, das sich an Studierende oder Gastwissenschaftler:innen richtet, die übergangsweise eine Unterkunft suchen. Errichten wird es die Nassauische Heimstätte, Betreiberin wird das Studentenwerk Frankfurt, das jetzt, also bereits vor Baubeginn, einen Mietvertrag mit 20-jähriger Laufzeit unterschrieben hat.

Frankfurt-Bockenheim: 184 möblierte Apartments geplant

Geplant sind 184 möblierte Apartments mit je 13 Quadratmetern Wohnfläche und Dusche. Hinzu kommen sieben barrierefreie Apartments mit 30 Quadratmetern Fläche. Übernachtungsmöglichkeiten soll es zudem in 20 abschließbaren Schlafkapseln geben, die sich in einem Großraum befinden. Die Apartments und Schlafmöglichkeiten sollen für eine oder mehrere Wochen, höchstens jedoch für einen Zeitraum von drei Monaten gebucht werden können.

Zur vorgesehenen Miethöhe äußert sich der Bauherr noch nicht. Das achtgeschossige Gebäude wird an den Bahngleisen entstehen. Normale Wohnungen ließen sich an dieser Stelle nicht schaffen, sagt Constantin Westphal, Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte. „Ein Studierendenhostel ist daher das Beste und für die Gesellschaft Nachhaltigste, was wir hier anbieten können.“

Frankfurt-Bockenheim: Platz für Studierende

Konrad Zündorf, der Geschäftsführer des Studentenwerks, geht von einer großen Nachfrage aus. Viele Studierende benötigten oft kurzfristig für wenige Wochen unkompliziert eine Unterkunft, etwa zu Studienbeginn oder nach einer Zeit im Ausland.

Auf dem früheren Siemens-Areal in der Nähe des Westbahnhofs soll bis 2024 das „Schönhof-Viertel“, ein Quartier mit rund 2000 Wohnungen, einer Grundschule, fünf Kitas, Läden und Gewerbeflächen entstehen. Die Nassauische Heimstätte entwickelt das Viertel gemeinsam mit dem Projektentwickler Instone.

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