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Blick aus der Schirn. Foto: Christoph Boeckheler
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Blick aus der Schirn.

Kunst

Frankfurt: Schirn bekommt neues Dach und neue Fassade

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Im Jahr 2022 wird die Schirn Kunsthalle Frankfurt umfassend saniert und auch inhaltlich neu aufgestellt.

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt wird im Jahr 2022 umfassend saniert. Das Dach und die Außenfassade sollen erneuert werden, teilte das Kulturdezernat mit. Auch inhaltlich will Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) die Schirn neu ausrichten und mit neuer Leitung versehen. Die Schirn soll in ein „Cluster Moderne und Gegenwart“ eingebunden werden.

Zur Instandsetzung der Sandsteinfassade habe das Kulturamt ein Gutachten in Auftrag gegeben, geht aus der Mitteilung hervor. Der Sandstein sei angegriffen. Daher müsse die Außenfassade komplett ausgetauscht werden. Außerdem sei eine Erneuerung der Plattenaufhängung und eine energetische Dämmung geplant. Das Kulturamt sei für die Bauunterhaltung des Gebäudes zuständig. In einem zweiten Schritt soll das Dach komplett erneuert werden und eine Photovoltaik-Anlage bekommen. Zur Vorbereitung werde von Ende September an die gesamte Außenfläche der Schirn Kunsthalle mit einem Netz bespannt.

Die Ausstellungen „Paula Modersohn-Becker“ (8. Oktober bis 6. Februar 2022) und „Kara Walker. A Black Hole Is Everything a Star Longs to Be“ (15. Oktober bis 16. Januar 2022) sollen wie geplant stattfinden.

Angekündigt sind außerdem die Ausstellungen über Ugo Rondinone (24. Juni bis 18. September 2022) und Marc Chagall (November 2022 bis 20. Februar 2023). „Auf die geplanten Ausstellungen hat die Sanierung keinen Einfluss“, sagte eine Sprecherin der Schirn.

Schon 2016 wurde die Beleuchtung der Schirn auf LED-Technik umgestellt. 2018 wurde das Parkett in den Ausstellungsräumen, die Elektroverkabelung und die Klimatechnik erneuert. Damals war die Schirn für mehrere Monate geschlossen. Die finanziellen Mittel für die Sanierung von Dach und Fassade sollen die Stadtverordneten nun im Haushalt 2022 bereitstellen. In diesem Jahr seien 420 000 Euro für die vorbereitenden Maßnahmen in den Haushalt eingestellt worden, sagte die Sprecherin des Kulturdezernats.

Der Direktor der Schirn, Philipp Demandt, bleibt nur noch übergangsweise, bis Juli 2022, in seiner Position. Das hatten Demandt und das Kulturdezernat ausgemacht. Städel und Liebieghaus leitet Demandt weiter.

Im Kulturausschuss des Römers hatte die geplante Neuausrichtung der Schirn zur Verunsicherung geführt. Wird das Städel weiterhin an Institutionen, die der Schirn Kunstwerke ausleihen, Leihgaben zusichern? Was ist unter dem geplanten „Cluster Moderne und Gegenwart“ zu verstehen? Werden Kunstwerke aus der Sammlung von MMK Frankfurt und Gegenwartskunst aus dem Städel künftig in der Schirn gezeigt? Antworten auf diese Fragen blieb die Kulturdezernentin schuldig. Ein Konzept werde gemeinsam mit Demandt und der neuen Leitung erarbeitet.

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