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Frankfurt

Frankfurt schafft Koordinierungsstelle gegen Gewalt an Frauen

  • Helen Schindler
    vonHelen Schindler
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Die Stadt Frankfurt richtet eine Koordinierungsstelle ein, um gegen Gewalt an Frauen vorzugehen. Der sogenannten Istanbul-Konvention soll so Leben eingehaucht werden.

Zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, die Mitgliedsstaaten verpflichtet, jede Form von Gewalt an Frauen zu verhindern beziehungsweise gegen diese vorzugehen, schafft die Stadt Frankfurt eine Koordinierungsstelle. Diese wird im Frauenreferat angesiedelt und hat laut der Stadt das Ziel, „effektive und koordinierte Strategien zur Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt zu schaffen“. Mit der Unterzeichnung der notwendigen Organisationsverfügung seitens Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) können die benötigten Stellen nun ausgeschrieben werden. Miteinbezogen werden sollen sowohl alle relevanten Dezernate und Ämter als auch Institutionen des Hilfesystems wie Polizei, Justiz und Organisationen.

„Ich bin froh, dass wir mit der Einrichtung der Koordinierungsstelle beim Frauenreferat endlich mit dem Aufbau von kommunalen Strukturen zum Gewaltschutz und zur Prävention von gewalttätigen Übergriffen jeglicher Art gegen Frauen und Mädchen beginnen können“, sagt Frauendezernentin Rosemarie Heilig (Grüne).

Am 1. Februar 2018 war das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt für Deutschland in Kraft getreten. Auch die hessische Landesregierung hat sich die Umsetzung der Istanbul-Konvention im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt.

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