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Mit oder ohne Luftreiniger im Klassenzimmer: Gelüftet werden muss immer.
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Mit oder ohne Luftreiniger im Klassenzimmer: Gelüftet werden muss immer.

Corona

Frankfurt schafft für zehn Millionen Euro Luftreiniger an Schulen an

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Ein neuer Aktionsplan der Stadt sieht Luftreiniger für alle Klassenzimmer der Jahrgänge eins bis sechs vor. Rund 3000 Geräte müssen angeschafft werden.

Alle Klassenräume der Jahrgangsstufen eins bis sechs erhalten bis zum Beginn der kalten Jahreszeit mobile gewerbliche Luftreinigungsgeräte. So sieht es der Aktionsplan vor, den Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) in Abstimmung mit Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) am Donnerstag vorgelegt hat. Der Plan zur Verbesserung der Raumluftqualität in Klassenzimmern ist auf fünf Jahre angelegt und sieht kurze und mittelfristige Pläne für die Zeit nach den Sommerferien vor.

Kurzfristig erhalten die Klassen eins bis sechs die mobilen Luftreinigungsgeräte, in den nächsten fünf Jahren sollen Grundschulen zudem Raumluftanlagen sukzessive eingebaut bekommen. Für den nachträglichen Einbau von Raumluftanlagen sei ein gewisser Vorlauf nötig, da es sich dabei um einen größeren baulichen Eingriff handle, sagte Weber. Zur Überbrückung der Zeit würden die mobilen gewerblichen Luftreiniger angeschafft. „Die halten im Gegensatz zu Kleingeräten dann auch, bis die Raumluftanlage da ist.“

Rund 3000 Luftreiniger sollen nun angeschafft und ab Herbst in den Klassen aufgestellt werden. Die politische Entscheidung für die Anschaffung von Luftreinigern für alle Klassenzimmer der Jahrgangsstufen eins bis sechs fiel wegen der inzwischen dominierenden Delta-Variante. Von ihr werde befürchtet, dass sie für Kinder und Jugendliche ansteckender sei als das ursprüngliche Coronavirus, erklärte Majer. Der weitere Pandemieverlauf werde gegenwärtig auch von Fachleuten des Robert-Koch-Instituts als kritisch eingeschätzt.

Die Bildungsdezernentin rechnet mit Kosten von zehn Millionen Euro, um die 84 Grundschulen und die Klassen fünf und sechs mit mobilen Geräten auszustatten. „Die Kosten sind nicht profan“, sagte Weber. „Wir sind durchaus auf Komplementärmittel angewiesen.“ Der Bund und das Land Hessen unterstützen die Kommunen finanziell bei der Anschaffung der Luftreiniger und beim Einbau von raumlufttechnischen Anlagen. Die Stadt werde „alle Möglichkeiten der Bezuschussung bestmöglich ausnutzen, um die Folgekosten so gering wie möglich zu halten“, erklärte Weber. Die Förderungen zielten auf die Ausstattungen der Klassen eins bis sechs, „weil die im Gegensatz zu Älteren nicht geimpft werden können“. Deshalb fange man auch bei diesen Jahrgängen an.

Doch auch mit Luftreinigern gilt weiterhin: Stoßlüften alle 20 Minuten. Daran kommen die Schulen nicht vorbei. Die Luftfiltergeräte dienten nur generell der Lufthygiene und einem besseren Lernumfeld, sagte Majer.

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