Wirtschaft

Frankfurt: Samson prüft Umzug in Region

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Das Frankfurter Unternehmen Samson prüft, einen Neubau außerhalb des Stadtgebiets zu errichten. Die Stadtpolitik will dem Ventilhersteller eine Expansion am Osthafen ermöglichen.

Der Frankfurter Ventilhersteller Samson erwägt, außerhalb der Stadt ein neues Werk zu bauen. „Es ist an der Zeit, die Samson-Aktivitäten im Rhein-Main-Gebiet für die nächsten Jahrzehnte grundsätzlich und ökologisch neu aufzustellen“, teilte Vorstandschef Andreas Widl am Freitag mit. „Wir prüfen daher aktuell, ob unser Standort im Frankfurter Osten auch weiterhin für uns passend und zukunftsfähig ist.“

Außer einer Ansiedlung in der Region prüft das Unternehmen, das allein in Frankfurt etwa 2000 Menschen beschäftigt, eine Umstrukturierung des Geländes am Osthafen. Mit der Stadt und anderen Eigentümern im Areal spreche man über eine Neuordnung der Grundstücksflächen, um eine durchgehende, nicht durch Straßen unterbrochene Gesamtfläche für einen möglichen Neu- und Umbau zu schaffen, hieß es.

Die SPD im Römer forderte am Freitag, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um dem Verbleib von Samson in Frankfurt zu sichern. „Mit einem Flächentausch oder einer Verpachtung könnten wir dieses wichtige Industrieunternehmen in Frankfurt halten – und das sollten wir dringend tun“, sagte der Stadtverordnete Gregor Amann.

Planungsdezernent Mike Josef (SPD) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) betonten, sie seien seit Wochen in Gesprächen mit Samson, um das Unternehmen zu halten. „Wir sind dabei auf einem guten Weg, um die Basis für eine tragfähige Lösung für das Unternehmen und alle weiteren beteiligten Institutionen im Umfeld zu schaffen“, hieß es. cm

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