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Die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) steht zum Parteitagsbeschluss zu den Günthersburghöfen. Foto: Peter Jülich
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Die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) steht zum Parteitagsbeschluss zu den Günthersburghöfen.

Günthersburghöfe

Frankfurt: Rosemarie Heilig dämpft SPD-Hoffnungen

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Umweltdezernentin Rosemarie Heilig will den Bau der Güntersburghöfe – aber nur auf versiegelten Flächen. Das macht die Grüne als Reaktion auf ein Lob der SPD hin klar.

Die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) stellt im Streit über die geplante Bebauung der Günthersburghöfe im Nordend klar, dass für sie weiterhin nur eine Bebauung der bereits versiegelten Flächen infrage kommt – und verweist auf den entsprechenden Parteitagsbeschluss, der Niederschlag im Wahlprogramm der Grünen fand. Damit reagiert die Stadträtin auf Lob der SPD-Fraktion, die Äußerungen Heiligs in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau als möglichen Kurswechsel des Bündnispartners gedeutet hatten. Darin hatte diese sich im Gespräch mit dem Stadtplaner Torsten Becker dafür ausgesprochen, dass die Günthersburghöfe „ein wirkliches Innovationsquartier aus Holz werden“.

Die SPD im Römer hatte aus den Aussagen der Umweltdezernentin geschlossen – oder schließen wollen –, dass „Heilig den Uneinsichtigen in der Partei die Stirn“ biete, und der fertige Bebauungsplanentwurf für das Gebiet nun doch noch vor der Kommunalwahl in die Offenlage gehen könne. Zumal die SPD, wie der Stadtverordnete Holger Tschierschke sagte, sich sogar freuen würden, wenn die Gebäude in Holz- oder Lehmbauweise entstünden.

Die Römer-Koalition aus CDU, SPD und Grünen streitet seit Wochen über den Bau der Günthersburghöfe. Nach jahrelanger Planung waren die Grünen im November mit Verweis auf die sich verschärfende Klimakrise von dem Vorhaben abgerückt, das der frühere Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) einst als Innovationsquartier vorangetrieben hatte. CDU und SPD werfen den Grünen nun vor, mit ihrem Kurswechsel den Bau von dringend benötigten Wohnungen zu verhindern.

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