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Der Roboter hört geduldiger zu als Papa und Mama. Foto: Stadtbücherei Frankfurt
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Der Roboter hört geduldiger zu als Papa und Mama.

Kinder

Frankfurt: Roboter hört mit

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Stadtbücherei startet ungewöhnliches Lese-Projekt für Kinder und Jugendliche: Interaktion mit Maschinenmenschen.

Keine Eltern sind so geduldig wie die Roboterdame Ada. Daher startet die Stadtbücherei jetzt ein ungewöhnliches Vorleseprojekt für Kinder und Jugendliche: Der Nachwuchs im Alter zwischen acht und zehn Jahren soll dem hauseigenen Roboter vorlesen und damit seine Lesekompetenz steigern. Zur Vertiefung des verstehenden Lesens beantworten die Kinder dem Roboter danach Fragen zum Buch. Begleitet wird die Aktion von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtbücherei.

Mit dem Projekt „Roboter hört mit“ verbindet die Stadtbücherei das klassische Vorlesen mit technischer Innovation. Die soziale Interaktion von Mensch und Roboter hat laut Stadtbücherei Vorteile: Aus Studien in Japan und Finnland sei bekannt, dass sich der Einsatz von Robotern positiv auf Motivation und Lernleistung von Kindern auswirke. Erklärt wird das mit der Faszination, die Roboter und deren programmierte Geduld auf Kinder ausüben. Der Roboter nehme Kindern die Angst, Fehler zu machen.

Das Projekt in der Stadtbücherei Frankfurt wird wissenschaftlich begleitet: Kooperationspartnerin ist die Technische Hochschule im brandenburgischen Wildau. Dort forschen Studierende in einem Robotic Lab unter anderem zur Interaktion mit humanoiden Robotern und entwickeln Leseanwendungen zur Sprachförderung.

In Frankfurt kommen jetzt Theorie und Praxis zusammen. Das Projekt „Laut Lesen 4.0“ für Kinder zwischen acht und zehn Jahren wird einmal im Monat angeboten. Die Teilnahme ist nur mit medizinischem Mund-Nase-Schutz möglich, die Veranstaltungen finden unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt. Anmeldung zu den Veranstaltungen sind per Mail an kinderbibliothek@stadtbuecherei.frankfurt.de möglich.

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