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Frankfurt: Ringen um Spielplatz in Bonames

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Von: Fabian Böker

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Der Magistrat erlaubt keine neuen Geräte in der Fauldraht-Anlage – weil der Bebauungsplan dort gar keinen Spielplatz vorsieht.

Der Spielplatz in der Friedrich-Fauldrath-Anlage in der Friedrichsdorfer Straße nahe der U-Bahn-Station Bonames--Mitte erhält keine weiteren Spielgeräte. Das hat der Magistrat dem Ortsbeirat 10 mitgeteilt. Die CDU-Fraktion will sich damit aber nicht zufriedengeben.

Sie hatte bereits im Mai einen Antrag eingebracht, der einstimmig beschlossen wurde: Der Magistrat sollte prüfen, ob eine Schaukel und ein Sandkasten zur Verfügung gestellt werden können. Außerdem wollte sie wissen, wie künftig die Sauberkeit der Grünanlage nebst Kinderspielplatz sichergestellt werden könne.

Doch dieser Anregung könne nicht entsprochen werden, da es sich um eine Grünanlage mit einem Spielangebot handele, nicht aber um einen Kinderspielplatz im Sinne eines Bebauungsplans, so der Magistrat. Aufgrund der direkten Nähe zur U-Bahn-Trasse sollten dort nur wenige Spielgeräte angeboten werden.

Nun soll der Magistrat das Vorhaben erneut prüfen, fordert die CDU. Sollte eine Bebauungsplanänderung gewünscht beziehungsweise erforderlich werden, dann „soll diese Änderung bitte veranlasst werden“, so die CDU. „Sicher möchte der Magistrat nicht, dass künftig nur noch in einem Bebauungsplan aufgeführte Spielplätze realisiert oder Spielgeräte aufgestellt werden können“, sagt Fraktionsvorsitzender Gero Gabriel.

Des Weiteren weist die Fraktion auf einen noch länger zurückliegenden Antrag aus dem Ortsbeirat hin. Bereits 2010, nach der Modernisierung der U-Bahn-Station Bonames-Mitte, hatte das Gremium beschlossen, für neue Spielgeräte bis zu 20 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Nachdem ein Schutzzaun errichtet wurde, kamen 2013 auch neue Geräte – für knapp 22 000 Euro.

„Wenn nunmehr dem Magistrat die damaligen neuen Sicherheitsvorkehrungen nicht mehr ausreichen sollten, die auch im Interesse des Ortsbeirates 10 dort vorgenommen wurden, bitten wir um entsprechende Veranlassung, dass hier diese ergänzenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden“, so Gabriel.

Die Sauberkeit der Anlage übrigens werde durch eine beauftragte Firma sichergestellt, teilte der Magistrat mit. Anwohner beklagen, die Gegend um den Spielplatz sei häufig durch Hundekot verschmutzt.

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