Mobilität

Ride of Silence erinnert an verunglückte Radfahrende

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Eine Gruppe von Frankfurterinnen und Frankfurtern ruft für Samstag zur Teilnahme am „Ride of Silence“ auf, um den toten und schwer verletzten Radfahrenden zu gedenken.

Radfahrerinnen und Radfahrer können am Samstag beim „Ride of Silence 2020“ teilnehmen – in Gedenken an die Radfahrenden, die im Frankfurter Straßenverkehr unter die Räder gekommen sind. Nach Angaben der Veranstalter, einer Gruppe von Frankfurterinnen und Frankfurtern, die auf Verkehrsunfälle aufmerksam machen will, kamen in vergangenen Jahr fünf Radfahrende bei Unfällen ums Leben; 14 wurden schwer verletzt. Wie diese Zahlen erhoben wurden, ist nicht bekannt.

Die Polizei in Frankfurt nennt in ihrer Verkehrsstatistik 2019 andere Zahlen. Demnach starben drei Radfahrende auf Frankfurter Straßen, 2018 waren es fünf. Schwer verletzt wurden 2019 demnach 120 Radler (2018: 110 Radler) - ein Anstieg um neun Prozent.

Die Veranstalter nennen diese Unfälle „tragisch“, aber „vermeidbar“. Zur Unfallvermeidung trügen unter anderem baulich abgetrennte Radwege, der Umbau von Gefahrenstellen und verpflichtende Warnsysteme für Lastwagen beim Abbiegen bei.

Der Ride of Silence beginnt am Samstag um 15 Uhr am Eisernen Steg. Teilnehmende werden gebeten, weiße Kleidung zu tragen und keine Musikanlagen mitzubringen.

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