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Fürchten die Insolvenz: Reisebüro-Inhaberinnen. 	Christoph Boeckheler
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Fürchten die Insolvenz: Reisebüro-Inhaberinnen.

Tourismus

Reisebranche kämpft ums Überleben

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer Frankfurt zeigt, wie massiv die Krise die Tourismuswirtschaft getroffen hat. Die Kammer drängt auch deshalb auf rasche Impfungen.

Die Corona-Krise hat nach einer Umfrage der Frankfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) fast alle Unternehmen der Reisewirtschaft im Kammergebiet massiv getroffen. Mehr als 95 Prozent der befragten Betriebe in Frankfurt, im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis bewerten ihre derzeitige Geschäftslage als schlecht. In keinem Wirtschaftssegment ist die Stimmung so gedrückt. Mehr als 90 Prozent der Unternehmen gehen für das laufende Jahr von einem Umsatzrückgang von mehr als 50 Prozent aus. Und rund die Hälfte der Betriebe will die Zahl der Beschäftigten senken.

Sehr stark leidet auch das Gastgewerbe unter der Krise und den Restriktionen. Noch vor dem Teil-Lockdown schätzten laut der IHK-Umfrage rund 80 Prozent der Betriebe ihre Geschäftslage als schlecht ein. Zwei Drittel rechnen mit mehr als 50 Prozent Umsatzrückgang, mehr als zwei Drittel wollen Personal abbauen. Und ein Viertel der Unternehmen geht nicht einmal davon aus, dass es für sie nach der Krise eine Rückkehr zur Normalität gibt.

IHK-Präsident Ulrich Caspar bezeichnet es angesichts dieser Zahlen als überlebenswichtig, dass die öffentliche Hand die Tourismusbranche weiter finanziell stützt. Er fordert aber auch dazu auf, so schnell wie möglich mit den Corona-Impfungen zu beginnen und diese „beschleunigt“ vorzunehmen. „Eine Impfdauer über viele Monate hindert die Unternehmen weiterhin, zur normalen Geschäftstätigkeit zurückzukehren“, warnte Caspar am Mittwoch.

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