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Wilde Partys im Nordend: Kommt eine Sperrstunde?

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Von: Georg Leppert

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Müll am Friedberger Platz
Müll am Friedberger Platz an einem Freitag Abend. © Hannes P. Albert/Imago Images

Die Stadt-Politik befasst sich mit den Feiern auf öffentlichen Plätzen im Nordend. Nun ist ein runder Tisch geplant.

Frankfurt – Mit den Partys auf Plätzen im Nordend hat sich der Ausschuss für Recht und Wirtschaft der Stadtverordneten am Dienstagabend (11.01.2022) beschäftigt. Anlass war die Forderung der Sprecherin Luisenplatz, Silke Jungfleisch, die Corona-Regeln und andere Vorgaben zu kontrollieren, wenn die Partys im Frühjahr wieder losgehen.

Ohne politische Vorgaben sei für die Anwohner:innen, die sich regelmäßig über Krach und Müll bei den Open-Air-Partys beklagen, keine Besserung in Sicht, sagte die Stadtverordnete Veronica Fabricius (CDU).

Frankfurter Nordend: Kommt eine Sperrstunde?

Sie schlug eine Sperrstunde im Frankfurter Nordend vor, zu der Müllwagen der FES auf den Platz fahren und mit der Reinigung beginnen. Dann werde es derart ungemütlich, dass sich die Party schnell auflöse.

Jungfleisch forderte, die Inhaberinnen und Inhaber von Kneipen, Kiosken und Läden in der Umgebung in die Gespräche zur Zukunft am Luisenplatz einzubeziehen. Mit den Geschäftsleuten halte sie Kontakt, antwortete die Dezernentin für Wirtschaft und Recht, Stephanie Wüst (FDP). Sie sollen sich am Runden Tisch beteiligen, der demnächst seine Arbeit aufnehmen werde. Seit Beginn der Corona-Krise haben die Klagen über wilde Feiern auf Plätzen im Nordend zugenommen. (Georg Leppert)

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