Mobilität

Frankfurt: Radwege und Wetter auf einen Blick

  • vonHanna Festerling
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Die Plattform Mainziel legt den Fokus zukünftig auf umweltfreundliche Verkehrsmittel. Nutzerinnen und Nutzer sollen bei der Wahl des besten Verkehrsmittels unterstützt werden.

Mainziel, die Plattform für Verkehrsinformationen, legt den Fokus zukünftig auf alternative Verkehrsmittel. Das teilte das Straßenverkehrsamt gemeinsam mit dem Verkehrsdezernat am Dienstagnachmittag mit.

„Bye-Bye, Benzin. Hallo, bike!“ ist das neue Motto auf der Internet-Plattform Mainziel des Verkehrsamts. Auf der geänderten Startseite ist eine Stadtkarte, die Nutzerinnen und Nutzer zwischen Fahrrad und Auto wählen lässt. „Man kann direkt auf das Fahrrad klicken und sich animiert fühlen“, sagt Petra Lau, Leiterin des Straßenverkehrsamts. Animieren soll auch das neue Gesicht der Internetseite: Ein kleines Männchen auf einem Fahrrad - Das „Mainziel-Männchen“.

Die dynamische Karte auf der Startseite enthält erste wichtige Informationen zur Wahl des Verkehrsmittels: Neben der Luftsituation wird auch die aktuelle Wetterlage angezeigt. Nach Anklicken des Autos oder des Fahrrads erscheinen verschiedene Auswahlmöglichkeiten, die über Baustellen und Reisezeiten, Abstellmöglichkeiten, E-Mobilität und Sharing-Angebote informieren.

„Das Ziel ist es eine multimodale Plattform zu sein“, sagt Lau. Alle wesentlichen Informationen sollen auf einen Blick verfügbar sein. Es sei nicht mehr notwendig verschiedene Internetseiten aufzurufen. Der Mainziel-Nutzer solle sich spontan für das Verkehrsmittel entscheiden können.

Verkehrsteilnehmer sollen unterstützt werden „das beste Verkehrsmittel zu wählen“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Der Rückgang des Pendlerverkehrs in den letzten Monaten habe die Luftqualität in Frankfurt stark verbessert. Der Autoverkehr sei extrem zurück gegangen.

Die Überarbeitung der Internetseite ist Teil des „Masterplans NOx-Minderung der Stadt Frankfurt am Main und Offenbach am Main“ und wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Vier Millionen Euro seien insgesamt investiert worden. 50 Prozent davon habe der Bund übernommen.

„Es ist nur ein Baustein einer Reihe von Weiterentwicklungen“, sagt Oesterling. Ein nächster Schritt sei das Angebot auch auf Englisch verfügbar zu machen. Die Einbindung des ÖPNV und ein persönliches Log-In seien außerdem in Planung.

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