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In der Innenstadt gibt es schon zahlreiche Radwege, für die äußeren Stadtteile werden Konzepte erstellt.
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In der Innenstadt gibt es schon zahlreiche Radwege, für die äußeren Stadtteile werden Konzepte erstellt.

Mobilität

Frankfurt: Radwege im Westen und Süden

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Das Radfahrbüro in Frankfurt bereitet Konzepte für die Stadtteile außerhalb der Innenstadt vor. Sie profitieren bislang nicht vom Radentscheid.

Das Programm des Radentscheids in Frankfurt ist stark auf die Innenstadt konzentriert. Nun sollen Menschen, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, auch in den äußeren Stadtteilen mehr Platz bekommen.

Das kündigt Joachim Hochstein, Leiter des Radfahrbüros, an. „Wir bereiten ein Konzept für den Frankfurter Westen nördlich des Mains und westlich der A5 vor“, sagte er. Dort liegen die Stadtteile Rödelheim, Sossenheim, Griesheim, Nied, Höchst, Unterliederbach, Sindlingen und Zeilsheim. Außerdem sei ein Konzept für die südlichen Stadtteile wie Sachsenhausen und Niederrad in Arbeit.“

In den Konzepten will das Radfahrbüro erfassen, welche Infrastruktur und welche Netzlücken es gibt. Aus dem Material sollen Aufgaben abgeleitet werden. Die Ortsbeiräte würden eingebunden. Bis Ende des Jahres sollen die Konzepte fertig sein. „Danach kommen der Norden und der Osten an die Reihe, diese Stadtteile haben wir natürlich nicht vergessen“, sagt Hochstein.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser ,

im Rahmen einer Serie zum Radverkehr in Frankfurt sammelt die FR in den kommenden Wochen Beiträge, um Stellen im Radnetz ausfindig zu machen, die für Radfahrerinnen und Radfahrer gefährlich werden können.
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Ihre FR-Redaktion

Nachdem die Stadtverordneten dem Radentscheid-Kompromiss Ende August 2019 zugestimmt hatten, haben sich das Radfahrbüro im Straßenverkehrsamt und das Amt für Straßenbau und Erschließung personell verstärkt. Acht neue Stellen für Planerinnen und Planer wurden geschaffen. Vier Menschen arbeiten im Straßenbauamt nun im Sachgebiet Radverkehr.

„Es hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, wenn sich einige nur mit dem Radverkehr beschäftigen“, sagt Stefan Lüdecke, Referent von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) und Leiter der Stabsstelle Radverkehr im Verkehrsdezernat. „Die Fußwege und die Barrierefreiheit etwa durch Blindenleitsysteme denken wir dabei mit.“

Im Radfahrbüro arbeiten jetzt acht Personen. Das Straßenverkehrsamt hat zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen, die sich als Fahrradstaffel um den ruhenden Verkehr kümmern. Dazu zählen Falschparker und Falschparkerinnen, die ihr Auto auf Radwegen abstellen. Im Radfahrbüro haben sich die Aufgaben seit dem Radentscheid-Beschluss verschoben, erläutert Hochstein. Lange stand das Lückenschlussprogramm im Vordergrund. Nun liege der Fokus auf der Umsetzung des Radentscheids.

Radfahrbüro bereitet Markierungen vor

Das Radfahrbüro bereite die Markierung von Radwegen vor, das Straßenbauamt setze sie um. Auch Fahrradbügel aufzustellen und Gehwegnasen aufzustellen, gehe Hand in Hand – das Radfahrbüro plane, das Straßenbauamt baue. Für die komplexeren Planungen wie zum Beispiel den Umbau der Bockenheimer Landstraße oder den Radschnellweg von Darmstadt nach Frankfurt sei das Straßenbauamt verantwortlich.

Weitere Aufgaben des Radfahrbüros sind Öffentlichkeitsarbeit auf der Website www.radfahren-ffm.de und Kampagnen wie „20 Handkäs Abstand“ zum Abstand beim Überholen. Derzeit bereitet das Radfahrbüro einen Fahrradbericht vor. Er soll die Situation in Frankfurt aufzeigen und im Herbst fertig sein – zwei Jahre nach dem Radentscheid-Beschluss.

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