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Auf dem nördlichen Abschnitt hat die Eschersheimer Landstraße einen Radweg, zwischen Hügelstraße und Miquelallee aber nicht. Foto: Rolf Oeser
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Auf dem nördlichen Abschnitt hat die Eschersheimer Landstraße einen Radweg, zwischen Hügelstraße und Miquelallee aber nicht.

Mobilität

Frankfurt: Radweg auf der Eschersheimer Landstraße

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Zwischen Miquelallee und Hügelstraße fehlt ein Radweg auf der Eschersheimer Landstraße in Frankfurt. ADFC, Radentscheid und VCD fordern den Lückenschluss.

Die Stadt will die Eschersheimer Landstraße fußgängerfreundlicher machen und baut zwei Überwege am Sinaipark und am Marbachweg. Aus Sicht der lokalen Gruppen von Radentscheid, Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) muss die Stadt auch mehr für den Radverkehr tun. Denn zwischen Miquelallee und Hügelstraße fehlt ein Radweg.

„Die Stadtverwaltung kann und sollte als schnell umsetzbare Lösung sichere und breite Radfahrstreifen in beiden Richtungen anlegen und diese Lücke im Radverkehrsnetz endlich schließen“, sagte Ansgar Hegerfeld aus dem Vorstand des ADFC Frankfurt.

Bäume werden für Überweg gefällt

Seit vor etwa zehn Jahren das absolute Halteverbot in Richtung Norden zwischen Fritz-Tarnow-Straße und Friedlebenstraße aufgehoben worden sei, dürfe man dort legal, kostenfrei und ohne Zeitbegrenzung auf dem rechten Fahrstreifen parken, sagte er. „Allein die Aufhebung des Halteverbots zeigt, dass dort ein Fahrstreifen überflüssig und der aktuelle Zustand für den Kraftverkehr überdimensioniert ist.“ Zwischen Eduard-Rüppell-Straße und Spenerstraße werde seit Jahren faktisch nur ein Fahrstreifen befahren, weil der rechte Fahrstreifen die meiste Zeit zugeparkt sei.

Schon 2012 hätten sich Grüne und Linke im Ortsbeirat 9 für Schutzstreifen zwischen der Haltestelle Fritz-Tarnow-Straße und der Hügelstraße eingesetzt, hob Hegerfeld hervor. Der Antrag scheiterte damals. Es sei nicht nachvollziehbar, dass eine knappe Mehrheit im Ortsbeirat 9 seit Jahren eine sichere Radinfrastruktur verhindere, sagte er.

Bei einer Aktion am Freitag sollen nahe dem Sinaipark mehrere Autos auf dem rechten Fahrstreifen geparkt werden, um zu zeigen, dass die Umwidmung eines Fahrstreifens in einen Radweg kein Verkehrschaos auslösen würde. Unterstützt wird die Aktion vom VCD und dem Radentscheid.

Um den Überweg für den Fußverkehr vom Sinaipark über die Gleise zur Klimsch-Anlage zu bauen, lässt die Stadt insgesamt sechs Bäume der Arten Spitzahorn, Bergahorn, Holunder und Nelkenkirsche fällen. Als Ausgleich werden Bäume im Sinaipark gepflanzt. Der Bau der beiden Überwege soll im Frühjahr 2022 beginnen.

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