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Frankfurt: Radweg auf der Eschersheimer

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Von: Florian Leclerc

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Radfahren auf der Eschersheimer Landstraße - zwischen parkenden Autos und rollendem Verkehr. Foto: Rolf Oeser
Radfahren auf der Eschersheimer Landstraße - zwischen parkenden Autos und rollendem Verkehr. Foto: Rolf Oeser © Rolf Oeser

Der Magistrat schlägt eine durchgehende Verbindung für den Radverkehr auf der Eschersheimer Landstraße vor. Der Ortsbeirat hatte eine andere Idee.

Auf der Eschersheimer Landstraße kann im Sommer 2023 ein durchgehender Radweg gebaut werden. Das gab der Magistrat auf Anfrage des zuständigen Ortsbeirats 9 bekannt.

Die Planungen könnten Ende 2022 beginnen, falls der Ortsbeirat das wünsche. Im Anschluss würden dem Gremium die fertigen Pläne vorgestellt. „Radverkehrsanlagen auf den genannten Abschnitten der Eschersheimer Landstraße würden einen wichtigen Lückenschluss darstellen. Die hohen Kfz-Verkehrsmengen verhindern hier ein stressfreies und (gefühlt) sicheres Radfahren“, heißt es in der Stellungnahme des Magistrats.

Magistrat will vollständigen Lückenschluss

Konkret geht es um den Abschnitt zwischen der Humserstraße auf der Ostseite der Eschersheimer Landstraße beziehungsweise der Straße Am Grünhof auf der Westseite der Eschersheimer Landstraße und der Hügelstraße. Dort fahren Radfahrerinnen und Radfahrer bislang auf einer der beiden Fahrspuren für Autos, während rechts neben ihnen Fahrzeuge parken. Die Türzone gilt als Gefahrenbereich. Zwischen Hügelstraße und Weißer Stein gibt es bereits einen Radweg.

„Die aktuelle Lage wird von vielen Radfahrenden als gefährlich empfunden“, stellte der Ortsbeirat in seiner Anfrage fest. Das Gremium schlägt vor, zunächst einen provisorischen Radweg zu markieren – aber nur zwischen Hügelstraße und Marbachweg. Damit wären Radfahrerinnen und Radfahrer zumindest auf einer Teilstrecke sicherer unterwegs. Gleichzeitig ließen sich die Auswirkungen auf den Verkehr beobachten.

Die Stadtregierung geht einen Schritt weiter. „Der Magistrat ist bestrebt, eine dauerhafte und sichere Radverkehrsführung zu schaffen, die den vollständigen Lückenschluss herbeiführt.“ Geplant würde ein dauerhafter und durchgängiger Radweg, kein temporärer und kurzer.

Bei einem Ortstermin im Juni haben der zuständige Ortsbeirat, das Straßenverkehrsamt und der Geschäftsring Dornbusch die Strecke bereits in Augenschein genommen. Für einen Radweg müssten demnach etwa zehn Parkplätze wegfallen. Nach der Sommerpause will der Ortsbeirat einen gemeinsamen Antrag formulieren.

Derzeit baut die Stadt zwei neue Überwege über die Eschersheimer Landstraße, damit Menschen zu Fuß oder auf dem Rad die Straße besser queren können. Die neuen Überwege entstehen südlich der Kreuzung von Marbachweg und der Straße am Dornbusch sowie zwischen Sinaipark und der Klimsch-Anlage. Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Fahrzeuge fahren derzeit einspurig an den Baustellen vorbei. Eine Vollsperrung soll es Anfang September geben.

Im Sommer erneuert die VGF Gleise auf der U-Bahn-Strecke zwischen Dornbusch und Heddernheim. Die Strecke ist von 25. Juli bis 7. August, also in den ersten beiden Ferienwochen, gesperrt. Ersatzbusse fahren anstelle der Linien U1, U2, U3 und U8.

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