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Kein Radschnellweg durch den Ostpark

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Von: Florian Leclerc

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Durch den Ostpark soll kein Radschnellweg führen.
Durch den Ostpark soll kein Radschnellweg führen. Foto: Rolf Oeser © rolf oeser

Der Magistrat lehnt die Trasse des nordmainischen Radschnellwegs von Frankfurt nach Hanau durch den Ostpark ab. Nun soll der Regionalverband nach einer Lösung suchen.

Frankfurt - Der nordmainische Radschnellweg von Frankfurt nach Hanau wird nicht durch den Ostpark verlaufen. Der Magistrat lehne die Trasse aus der Machbarkeitsstudie des Regionalverbands ab, teilte Kämmerer Bastian Bergerhoff (Grüne) in Vertretung des Verkehrsdezernenten in der Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung mit.

Uwe Schulz (FDP) hatte nach einer Ersatzroute und dem Zeitplan gefragt. Das konnte Bergerhoff nicht beantworten. Die Federführung liege beim Regionalverband; der soll eine „räumliche und inhaltliche Erweiterung der Machbarkeitsstudie“ prüfen. Der Magistrat habe die Interessen der Mobilität und der Natur gegeneinander abgewogen, sagte Bergerhoff.

Auch wenn Radschnellwege sinnvoll seien, müssten Vögel, Insekten oder Pflanzen in Betracht gezogen werden. „Wir suchen nach einer Lösung.“ Schulz fordert: „Das Tempo muss erhöht werden.“

In 50 Minuten von Frankfurt nach Hanau

Laut Studie sollte der Radweg vom Ostbahnhof durch den Ostpark und teilweise an diesem vorbei über die Orber Straße zur Hanauer Landstraße führen. 2000 Radfahrerinnen und Radfahrer sollen den Radweg täglich nutzen. Im Einzugsgebiet der 17 Kilometer langen Trasse leben etwa 100 000 Menschen.

Die Fahrt von Frankfurt nach Hanau soll 50 Minuten dauern. Insgesamt sind acht Radschnellwege in der Region geplant; einer, von Darmstadt nach Frankfurt, ist in Bau. Ein Radschnellweg soll von Frankfurt aus südmainisch über Offenbach nach Hanau führen. (Florian Leclerc)

Der Magistrat stimmte außerdem einer Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg FRM5 zu - er soll Richtung Eschborn und Steinbach führen. Mehr Komfort für Radfahrer soll es auch in Wixhausen gegeb: Der Spatenstich für den Radschnellweg-Abschnitt vom Bahnhof Darmstadt-Wixhausen bis zum Friedhof Wixhausen ist erfolgt. Sechs Großstädte erklärten kürzlich, wie sie beim Ausbau von Fahrrad-Autobahnen vorankommen.

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