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Die Polizei löst Anfang Dezember eine Querdenken-Demo in Frankfurt auf. Foto: Michael Schick
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Die Polizei löst Anfang Dezember eine Querdenken-Demo in Frankfurt auf.

Corona-Pandemie

Frankfurt: Querdenker rufen zu „Protestwoche“ auf

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Die „Querdenken“-Bewegung will sich in Frankfurt eine Woche lang zu „Spaziergängen“ versammeln. Am Wochenende planen Impfgegner eine Demonstration im Nordend.

Frankfurt - Die Proteste aus den Reihen der sogenannten Querdenken-Bewegung gegen die Corona-Maßnahmen gehen in Frankfurt auch im neuen Jahr weiter. Über den Messengerdienst Telegram mobilisiert die Szene aus Impfskeptiker:innen und Coronaleugner:innen bis zum kommenden Wochenende zu einer „Dauerprotest-Woche“ mit täglichen Treffpunkten immer abends um 18.30 Uhr. Wie das Ordnungsamt der Frankfurter Rundschau bestätigte, wollen sie sich am heutigen Dienstag am Karl-Perotte-Platz in Heddernheim versammeln, am Mittwoch vorm Bockenheimer Depot und am Donnerstag am Höchster Schlossplatz. Dabei werden jeweils etwa 100 Teilnehmende erwartet.

Am Samstag, 8. Januar, ist eine Demonstration geplant, die um 15 Uhr mit 750 Menschen am Holzhausenpark im Nordend beginnen soll. Wie viele Leute sich an dem als „Großprotest“ angekündigten Protestzug wirklich beteiligen werden, ist bei der vor allem online vernetzten Bewegung schwer einzuschätzen.

„Querdenker“ in Frankfurt: Demo am 8. Januar geplant

Die Frankfurter Polizei hatte zuletzt an den Adventswochenenden mehrfach Demonstrationen und Kundgebungen aus der „Querdenken“-Szene aufgelöst, weil die Versammelten sich nicht an Masken- und Abstandspflichten gehalten hatten. Am vergangenen Samstag hatten sich in der Innenstadt gegen 15 Uhr rund 400 Menschen offenkundig verabredet, aber nicht angemeldet in kleineren Gruppen versammelt, um an der Hauptwache, auf der Zeil und auf dem Römerberg zu demonstrieren.

Der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz (SPD), hat zum Start ins neue Jahr an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, den Veranstaltungen der „Querdenker“-Bewegung fernzubleiben. Was harmlos als „Spaziergang“ oder „zufällige Treffen“ deklariert werde, sei „nichts anderes als der Versuch, das Versammlungsrecht zu umgehen oder auszuhebeln“. mit dpa

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