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Frankfurt

Frankfurt: Quer durch den Literaturgarten

  • Meike Kolodziejczyk
    VonMeike Kolodziejczyk
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Ob Prosa oder Lyrik, Lesung oder Debatte: Das Festival „Stromern“ startet im Haus am Dom.

Im Corona-Jahr 2020 hat das kleine, feine und dereinst neue Literaturfestival „Stromern“ gezeigt, wie Lesungen vor Publikum auch in Zeiten der Pandemie möglich sind. Nun startet am heutigen Mittwoch, 1. September, die zweite Ausgabe des Lese- und Gesprächsfestes des Hessischen Literaturforums im Mousonturm (HLFM) und lädt für fünf Tage ein ins Haus am Dom in Frankfurt, „um quer durch die Rabatten der Literatur zu stromern“.

Bis Sonntag, 5. September, stehen Lesungen von jungen sowie etablierten Autorinnen und Autoren auf dem Programm, daneben widmet sich das Festival gesellschaftspolitischen Debatten der Gegenwart. Die Veranstaltungen haben Titel wie „Das (un)sichtbare Patriarchat“, „Unverschämt jüdisch“, „Von Raststätten und krummen Türmen“ oder „Der forschende Blick“. Mit dabei sind unter anderem Matthias Nawrat mit seinem neuen Werk „Reise nach Maine“, die Büchnerpreisträgerin Felicitas Hoppe mit ihrem Heldenepos „Die Nibelungen – Ein deutscher Stummfilm“ oder Angela Lehner mit ihrem zweiten Roman „2001“. Ob Romane, Gegenwartsprosa oder Lyrik: Alles findet Platz im Haus am Dom, im Dommuseum oder im Dompfarrsaal, die dicht beieinander am Frankfurter Domplatz liegen.

Zum Auftakt heute um 19 Uhr liest Sharon Dodua Otoo aus ihrem Debütroman „Adas Raum“. Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft, ebenso wie die Lesungen von Doris Knecht („Die Nachricht“) oder Yevgeniy Breyger („Gestohlene Luft“). Doch es gibt noch reichlich Weiteres zu entdecken und zu durchstromern in den üppigen Gärten der Literatur im Haus am Dom. jk/myk

Karten sollten im Vorverkauf erworben werden, eingelassen werden nur nachweislich geimpfte, genesene oder getestete Gäste. Das Programm, Tickets und weitere Informationen gibt es unter: www.hlfm.de

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