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Stadträtin Ina Hartwig (rechts) und Sonja Vandenrath stellen das Programm von Open Books 2021 vor. Foto: Peter Jülich
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Stadträtin Ina Hartwig (rechts) und Sonja Vandenrath stellen das Programm von Open Books 2021 vor.

Literatur

Frankfurt: Programm von Open Books vorgestellt

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Etwa 150 Autorinnen und Autoren treten beim Lesefest Open Books in Frankfurt auf.

Begleitend zur Frankfurter Buchmesse (20. bis 24. Oktober) veranstaltet das Frankfurter Kulturamt das Lesefest Open Books (19. bis 23. Oktober). Rund 150 Autorinnen und Autoren lesen an zehn Orten vor Publikum.

Die Lesungen sind in der Ausstellungshalle 1a in Sachsenhausen, in der Deutschen Nationalbibliothek, in der Evangelischen Akademie, im Frankfurter Kunstverein, im Freien Deutschen Hochstift, im Historischen Museum, im Haus am Dom, im Römer, in der St.-Katharinen-Kirche und in der Volksbühne im Großen Hirschgraben. Der Eintritt ist kostenlos, es fällt eine Servicegebühr von 1,20 Euro bei Reservierung über die Website von Open Books an. Bei Open Books Kids am Wochenende entfällt die Gebühr.

Vorgestellt werden Bücher aus den Sparten deutschsprachige Literatur, Sachbuch, internationale Literatur, Lyrik, Comic und Graphic Novel. Kinderbücher werden bei Open Books Kids am Samstag, 23. 10., und Sonntag, 24. 10., präsentiert.

Eröffnet wird Open Books in der Deutschen Nationalbibliothek am Dienstag, 19. Oktober, 20 Uhr, mit der Trägerin oder dem Träger des Deutschen Buchpreises sowie Peter Leo, Gert Loschütz und Sasha Marianna Salzmann.

Auch die Frankfurter Rundschau, die mit dem Kulturamt kooperiert, ist bei mehreren Lesungen vertreten. FR-Chefredakteur Thomas Kaspar diskutiert am Freitag, 22. Oktober, 20 Uhr, im Historischen Museum Frankfurt mit Catrin Misselhorn, Hans Block, Moritz Riesewieck über „Die digitale Seele – wie menschlich können Maschinen sein?“.

Service

Karten sind für alle Veranstaltungen erforderlich und auf www.openbooks-frankfurt.de sowie über Frankfurt Ticket, www.frankfurtticket.de, Telefon 069 1340400 buchbar.

Der Eintritt ist kostenlos, allerdings fällt eine Servicegebühr von 1,20 Euro für die Buchung an. Die Gebühr entfällt bei Open Books Kids.

Zur Teilnahme ist die Einhaltung der 3G-Regeln erforderlich. Am Platz kann, wenn es der Abstand erlaubt, die Maske ausgezogen werden. fle

FR-Redakteur Pitt von Bebenburg spricht am Samstag, 23. Oktober, 20 Uhr, im Haus am Dom mit Esther Dischereit über „Hab’ keine Angst, erzähl alles! Das Attentat von Halle und die Stimmen der Überlebenden“.

FR-Redakteurin Judith von Sternburg moderiert Veranstaltungen am Donnerstag, 21. Oktober, 18 Uhr, im Ratskeller des Römers zu „Bruder aller Bilder“ von Georg Klein und am Freitag, 22. Oktober, 20 Uhr, in der St.-Katharinen-Kirche zu Hanns-Josef Ortheils „Ombra. Roman einer Wiedergeburt“. Der Autor dieses Beitrags moderiert gemeinsam mit Isabella Caldart den Debütabend am Mittwoch, 20. Oktober, 20 Uhr, in der Volksbühne im Großen Hirschgraben mit Khue Pham, Minu D. Tizabi, Stefan Hornbach und Dalibor Markovic.

Darüber hinaus gibt es Lesungen unter anderem mit Herfried Münkler, Thomas Gsella, Jenny Erpenbeck, Eva Menasse, Florian Illies sowie Ulf Erdmann Ziegler.

Das Lesefest Open Books hole das Flair der Frankfurter Buchmesse in die Stadt, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD). Das Lesefest sei beim Publikum beliebt und als Begleitprogramm zur Buchmesse nicht mehr wegzudenken. Sie begrüße, dass unter Einhaltung der 3G-Regeln wieder mehr Publikum zugelassen sei als bei Open Books im vergangenen Jahr. „Die Begegnungen mit echten Menschen sind nicht zu ersetzen“, sagte sie.

„Die Atmosphäre, dieses Kribbeln bei den Lesungen, das kann kein Stream ersetzen“, sagte Sonja Vandenrath, die das Lesefest verantwortet und mit ihrem Team vom Kulturamt organisiert hat. In diesem Jahr sind rund 8000 Karten verfügbar. Einige Veranstaltungen wie die Eröffnung in der Nationalbibliothek und Literatur im Römer sind schon ausgebucht. Die Kosten liegen laut Veranstalter wie in den vergangenen Jahren bei rund 50 000 Euro.

Darüber hinaus sei es gelungen, Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Neustart Kultur“ einzuwerben, sagte Vandenrath. Diese 60 000 Euro gingen komplett als Honorar an die Autorinnen und Autoren. Sie hätten während der Corona-Krise stark unter dem Ausfall von Lesungen und Veranstaltungen gelitten, hoben Vandenrath und Hartwig hervor.

Open Books findet seit 2009 jährlich statt.

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