Städtische Bühnen

Frankfurt präsentiert fünf Varianten für Standort der Städtischen Bühnen

  • Claus-Jürgen Göpfert
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Frankfurt untersucht fünf Varianten, um den Neubau der Städtischen Bühnen zu realisieren. Fraglich bleibt, wie mit dem Wolkenfoyer umgegangen werden soll.

Nach langen Querelen hat die Frankfurter Stadtregierung beschlossen, fünf Varianten für den künftigen Standort der Städtischen Bühnen vertiefend untersuchen zu lassen. In den nächsten Schritten soll dann ein Anforderungsprofil für die Bühnen erstellt und daraus ein Raumprogramm entwickelt werden. Es ginge dann in einen geplanten internationalen Architektenwettbewerb ein.

Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) kündigte außerdem eine Reihe von Diskussions- und Informationsveranstaltungen zur Zukunft der Bühnen an. Hartwig will schließlich den Dialog mit den Landesdenkmalpflegern über die Frage weiterführen, wie das heutige Wolkenfoyer der Bühnen am Willy-Brandt-Platz in einem Neubau Berücksichtigung finden kann. Die Kuratoren halten das Foyer für denkmalwert.

Die fünf Varianten sind einmal der Neubau von Oper und Schauspiel auf dem heutigen Grundstück am Willy-Brandt-Platz. Die „Spiegel“-Variante sähe vor, das Schauspiel dort zu bauen, wo heute das Euro-Zeichen steht und die Oper auf dem alten Grundstück neu zu errichten. Die „Kulturmeile“, die von Hartwig präferiert wird, würde einen Opernneubau auf dem Grundstück Neue Mainzer Straße 47–51 bringen und einen Bau des Schauspiels am östlichen Rand des Willy-Brandt-Platzes. Variante vier wäre der Neubau des Schauspiels am Opernplatz gegenüber der Alten Oper, während die Oper am Willy-Brandt-Platz entstünde. Und die letzte Möglichkeit ist schließlich der von der CDU gewünschte Neubau der Bühnen am Osthafen.

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