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Martin Wimmer.

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Politische Debatte über Martin Wimmer ist abgeschlossen

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Die Stadtverordneten beenden den Ausschuss zum umstrittenen Berlin-Beauftragen.

Die politische Debatte über den früheren Frankfurter Hauptstadtbeauftragten Martin Wimmer ist seit Donnerstag offiziell abgeschlossen. Die Stadtverordneten stimmten dafür, den zu Wimmers Tätigkeit einberufenen Akteneinsichtsausschuss zu beenden.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hatte seinen einstigen Büroleiter im Sommer vergangenen Jahres nach Berlin geschickt. Dort sollte er Frankfurter Interessen vertreten. An dem Posten hatte es auch innerhalb der Römer-Koalition scharfe Kritik gegeben. Mit dem Akteneinsichtsausschuss wollte die AfD klären, was Wimmer tatsächlich geleistet hat.

Wimmer habe unter anderem alle Bundesminister angeschrieben und um ein Treffen gebeten, zitierte FDP-Fraktionschefin Annette Rinn aus der „sehr dünnen Akte“. Die Minister hätten zum Teil nicht geantwortet, zum Teil kein Interesse an einem Treffen gehabt. Michael Müller (Linke) sprach von einer „Posse, die Frankfurt unwürdig ist“. SPD-Fraktionsvorsitzende Ursula Busch sagte an die Opposition gerichtet: „Aus dieser Sache können Sie nicht noch mehr Honig saugen, also versuchen Sie es nicht so krampfhaft.“

Wimmer hat seinen Job mittlerweile gekündigt. Sein Posten wird nicht mehr besetzt.  

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