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Die Visualisierung zeigt das künftige Rebstockbad aus der Vogelperspektive.
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Die Visualisierung zeigt das künftige Rebstockbad aus der Vogelperspektive.

Freizeit

Frankfurt: Planung für neues Rebstockbad läuft

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Das alte Gebäude soll ab Mai abgerissen werden, Einweihung des funktionalen Neubaus für Ende 2025 geplant. KOsten von 89,5 Millionen Euro.

Um den Abschied vom alten Rebstockbad etwas leichter zu machen, hatten die Frankfurter Bäderbetriebe zur Vertragsunterzeichnung am Donnerstag aufs Außengelände eingeladen. Denn von dort, mit schönem Blick auf den Rebstockweiher, bietet das alte Bad einen eher traurigen Anblick. Die Fassade ist eingerüstet, das marode Dach muss gestützt werden. „Wir werden das Bad Ende April schließen“, verkündete Sportdezernent Markus Frank (CDU) und sprach von einem „emotionalen Moment“.

Dabei ist noch gar nicht sicher, ob das Bad bis dahin überhaupt noch mal für die breite Öffentlichkeit aufmacht. Frank versprach, das neue Bad, das Ende 2025 den Betrieb aufnehmen soll, werde „ein Leuchtturm in der Bäderlandschaft Deutschlands“. Am Montag war die Widerspruchsfrist für die anderen Bewerber:innen abgelaufen, daher konnte jetzt der Vertrag für den Neubau des Hamburger Architekten Rolf Böker unterzeichnet werden. Dieser Bau werde kein Solitär mehr, kündigte Böker an. So soll es einzelne Gebäudeteile für Sportschwimmen, Erlebnisbad, Wellness und Sauna geben. Die Sauna erhält sogar einen separaten Eingang und wird künftig im ersten Stock auf der Parkseite untergebracht sein. Dadurch biete sich ein schöner Blick von der Saunalandschaft in den Rebstockpark.

Insgesamt sieht Bökers Entwurf eine Brutto-Grundfläche von 18 000 Quadratmetern und mehr als 2000 Quadratmeter Wasserfläche vor. Das neue Rebstockbad soll vor allem eine größere Funktionalität aufweisen und energieeffizienter sein. Denn mehr noch als die 89,5 Millionen Euro Baukosten fielen langfristig die Betriebskosten ins Gewicht, betonte Dezernent Frank. So werde der Anteil der regenerativen Energien steigen, die Dächer würden üppig begrünt. Vorteile bietet das neue Bad dann vor allen denjenigen, die nur mal eine Stunde schwimmen wollen. Denn dies sei künftig möglich, wodurch der Eintritt für reine Schwimmer:innen deutlich günstiger werden soll. Die einzelnen Hallen sind ebenerdig miteinander verbunden, eine kombinierte Nutzung ist also ebenfalls möglich. Für ein wenig Murren könnte bei Sportler:innen sorgen, dass das Bad künftig nicht mehr über 50-Meter-Bahnen verfügen wird. Deutlich attraktiver als bislang soll dafür der Außenbereich gestaltet werden. Die Wasserfläche soll größer werden, auf der Wiese sind Liegen, Strandkörbe sowie ein separater Zugang zur Cafeteria vorgesehen. Kinder dürfen sich über Attraktionen wie drei Wasserrutschen, ein Wellenbecken und einen Strömungskanal freuen.

Der Abriss des 1982 eröffneten Schwimmbads soll ab Mai erfolgen, der Beginn des Neubaus ist für Ende 2022 vorgesehen.

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