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Am Westbahnhof halten bislang S-Bahnen, Regionalzüge und Busse:
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Am Westbahnhof halten bislang S-Bahnen, Regionalzüge und Busse:

Mobilität

Frankfurt plant Tram zum Westbahnhof

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Der Nahverkehrsplan soll ergänzt werden - etwa um eine Straßenbahn zum Westbahnhof. Die Quote für die Barrierefreiheit ist wohl nicht zu halten.

Zum Westbahnhof soll künftig eine Straßenbahn fahren. Wie der Magistrat mitteilte, soll der Nahverkehrsplan für die Jahre 2025 und darüber hinaus entsprechend ergänzt werden. Die frühere Koalition aus CDU, SPD und Grünen hatte die Änderung vorgeschlagen.

Vorgesehen ist, die Ringstraßenbahnlinie 21 über den Westbahnhof fahren zu lassen. Das sei ohne neue Infrastruktur möglich. Als Fahrweg wird eine Strecke über die Hamburger Allee, die Kasseler Straße und die Kürfürstenstraße, Ecke Ederstraße vorgeschlagen.

Barrierefreiheit: Ziele werden nicht erfüllt

Allerdings müsse noch untersucht werden, wie die Nutzen-Kosten-Rechnung aussehe. Dabei stehe die bessere Verknüpfung des Knotenpunkts Westbahnhof den längeren Fahrzeiten gegenüber. Am Westbahnhof halten derzeit die S-Bahn-Linien 3 bis 6, die Buslinien M32, M36 und M73 sowie Regionalzüge.

Im Osten der Stadt, an der Schießhüttenstraße, soll künftig die Straßenbahnlinie 12 halten, die bislang an der Hugo-Junkers-Straße endet. Dafür soll die Linie 15 bis zur Hugo-Junkers-Straße fahren statt bis zur Schießhüttenstraße. Einer Modellrechnung zufolge werden durch diesen Tausch etwa 300 Fahrgäste pro Tag mehr in die Tram einsteigen, teilte der Magistrat mit.

Für die Barrierefreiheit im Nahverkehr hatte sich die frühere Koalition vorgenommen, jährlich zehn Straßenbahn- und 50 Bushaltestellen umbauen zu lassen. Dieser Zielwert soll zwar in den Nahverkehrsplan aufgenommen werden. Allerdings weist der Magistrat darauf hin, dass „sich derzeit eher eine Verlangsamung des Umbauprozesses abzeichnet“. Gründe seien die Komplexität des Vorhabens, zu wenig Personal und zu geringe finanzielle Ressourcen.

Ringstraßenbahn über den Westbahnhof

Die künftige Koalition sieht in ihrem Koalitionsvertrag wiederum keine besondere Quote für den barrierefreien Ausbau von Haltestellen vor. Lediglich soll die RMV-App um Infos zur Barrierefreiheit ergänzt werden.

Die CDU-Fraktion, die den Antrag mit auf den Weg gebracht hatte, begrüßte die Änderungen. „Durch eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 12 bis zur Schießhüttenstraße wird eine Direktverbindung vom Ortskern Fechenheim über Bornheim bis zur Konstablerwache geschaffen“, sagte der Stadtverordnete Ömer Zengin.

Die Straßenbahnlinie 21 könne künftig als Teil der Ringstraßenbahn zwischen Ginnheim und Bornheim über den Westbahnhof fahren, „ohne den Umweg über die Innenstadt“. Auch die Anbindung an die S-Bahn sein ein „Riesenvorteil“, sagte Zengin.

Der neue Nahverkehrsplan, den die Stadtverordneten bereits beschlossen haben, beschreibt auf gut 400 Seiten alle Änderungen im lokalen Nahverkehr bis 2025 und darüber hinaus.

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