Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Corona-Krise

Frankfurt plant Öffnungen mit Test

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
    schließen
  • Georg Leppert
    Georg Leppert
    schließen

Auch viele andere hessische Städte bewerben sich beim Land als Modellregion.

Die Stadt Frankfurt will dem Tübinger Modell folgen und den Besuch von Gaststätten und Kulturveranstaltungen mit tagesaktuellem Corona-Test ermöglichen. Das kündigten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) am Donnerstag an. Frankfurt werde sich beim Land Hessen als Modellregion bewerben, kündigte die Stadt in einer Mitteilung an.

Nach dem Konzept sollen die Besucher:innen zunächst online einen Platz im Restaurant oder in der Kulturstätte buchen. Den notwendigen Antigen-Test können sie an einer Teststation in der Innenstadt machen – nicht aber vor der Veranstaltungsstätte oder der Gaststätte selbst. Das negative Testergebnis wird per QR-Code bescheinigt und ist 24 Stunden lang gültig.

Voraussetzung für die Öffnung von Gastronomie und Theater oder anderen kulturellen Einrichtungen ist ferner die Möglichkeit der digitalen Kontaktverfolgung – etwa durch die Luca-App. Zudem müssten die Einrichtungen auf Hygienestandards achten.

Die Bund-Länder-Konferenz hatte beschlossen, dass ausgewählte Regionen mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens öffnen dürfen, um die Praxistauglichkeit zu prüfen. Frankfurt wäre für ein solches Modellprojekt die richtige Stadt, weil sie „als Metropole eine besonders ausgeprägte Kultur- und Veranstaltungslandschaft hat“ und die teilweise Öffnung für die Wirtschaft besonders wichtig sei, sagte Feldmann im Gespräch mit der FR.

Die Gesundheit der Menschen habe oberste Priorität, sagte Gesundheitsdezernent Majer am Donnerstag: „Wir wollen aber Erkenntnisse gewinnen, wie wir die Hygieneauflagen künftig gestalten können, um mit wohlüberlegten Öffnungen Perspektiven für die Kultur und die lokale Wirtschaft zu bekommen.“

Auch zahlreiche weitere Kommunen wollen Modellregionen für kontrollierte Öffnungen – auch im Handel – werden. Etwa Bad Homburg, Wiesbaden, der Main-Kinzig-Kreis, Rüdesheim, Bad Nauheim, Alsfeld und Fulda.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare