Auch die nächste IAA soll nach dem Wunsch der Stadt wieder in Frankfurt stattfinden.
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Auch die nächste IAA soll nach dem Wunsch der Stadt wieder in Frankfurt stattfinden.

Messe

Frankfurt plant eine IAA in der ganzen Region

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Der Wirtschaftsdezernent veröffentlicht seine Pläne für die Mobiliätsmesse.

Die nächste Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) soll im gesamten Rhein-Main-Gebiet gastieren. Entsprechende Pläne nannte der Frankfurter Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) am Sonntag auf Nachfrage der FR.

Bei der Messe könne sich Frankfurt als deutsche Pendlerhauptstadt präsentieren. Dafür sei eine Beteiligung der Kommunen rund um die Metropole wichtig. „Wir laden die Region deshalb herzlich ein, die Messe mit uns auszurichten“, sagte Frank.

Frankfurt und das Umland könnten gemeinsam zeigen, wie sich die einzelnen Verkehrsmittel ergänzten. Es sei nicht zielführend, „das Fahrrad als gut und den SUV als böse“ darzustellen. Der RMV könnte sich etwa an S-Bahn-Haltestellen umfassend präsentieren. Zentrum der Ausstellung werde aber das Messegelände bleiben, sagte Frank.

Die IAA sucht für ihre nächste Auflage im Jahr 2021 ein neues Konzept. Aus der reinen Autoschau soll eine Mobiliätsmesse werden. Der Standort Frankfurt steht dabei infrage. Sechs weitere Städte haben Interesse angemeldet: Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart und Hannover.

Noch im Januar wird Frank, der ein Frankfurter Verhandlungsteam anführt, den Veranstaltern vom Verband der Automobilindustrie eine Bewerbung präsentieren. Die Entscheidung über den Standort wird voraussichtlich im Frühling fallen.

Frankfurt habe in den vergangenen 60 Jahren gezeigt, „dass es die richtige Stadt für die IAA ist“, sagte Frank. Mit Befremden habe er Überlegungen aus München zur Kenntnis genommen, während der Messe in der Stadt ein Rennen für Elektroautos (Formel E) auszurichten. „Genau so ein Spektakel wollen wir nicht“, sagte der Wirtschaftsdezernent.

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