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Frankfurt: Photovoltaik auf Holzhybrid möglich

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Von: Christoph Manus

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Beim Holz-Hybrid-Gebäude Timber Pioneer in Frankfurt hat der Bauherr auf Photovoltaik verzichtet. Das hat nichts mit Vorgaben der Stadt zu tun, stellt er jetzt klar.

Der Projektentwickler UBM hat beim Bau des Holz-Hybrid-Gebäudes „Timber Pioneer“ aus eigenem Willen auf eine Photovoltaikanlage verzichtet – nicht, weil das die Stadt nicht zugelassen hätte. Das hat der Bauherr nach Irritationen über eine Aussage im FR-Bericht über das Projekt im Europaviertel klargestellt – und spricht von einem Missverständnis.

„Richtig ist, dass keine Behörde der Stadt Frankfurt bei ,Timber Pioneer‘ eine PV-Anlage untersagt hätte. Projektspezifische Besonderheiten wie Dachbegrünung, Dachgitter etc. standen jedoch einer brandschutztechnisch unbedenklichen Umsetzung entgegen, sodass schließlich gegen eine PV-Anlage entschieden wurde“, teilt UBM mit.

Werner Neumann, früher Leiter des städtischen Energiereferats, heute unter anderem im BUND aktiv, hatte von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) Aufklärung verlangt, wieso die Stadt eine Photovoltaikanlage für dieses Projekt nicht zulasse. Eine Ablehnung widerspreche nicht zuletzt den Beschlüssen der Stadt zum Klimaschutz. Auch Josefs Büroleiterin Beate Huf hatte sich in dem E-Mail-Wechsel verwundert gezeigt. Schließlich sei die Frage von Photovoltaik zu keiner Zeit Teil der bauaufsichtlichen Beratungen des Projekts gewesen. Solaranlagen auf Hochhausdächern seien trotz hoher brandschutzrechtlicher Anforderungen nicht ausgeschlossen, betonte sie.

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