1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Patrick Makau rennt um den Weltrekord

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian Leclerc

Kommentare

Patrick Makau nach seinem Sieg beim Frankfurt-Marathon 2012. Foto: Andreas Arnold
Patrick Makau nach seinem Sieg beim Frankfurt-Marathon 2012. Foto: Andreas Arnold © Andreas Arnold

Ein Blick in die Frankfurter Rundschau vom 27./28.10.2012.

Patrick Makau könnte am Sonntag beim Marathon in Frankfurt seinen eigenen Weltrekord brechen. Der Kenianer rannte die gut 42 Kilometer lange Strecke 2011 in Berlin mit 2:03:38 h - und hält seitdem den Rekord. „Der Sieg steht an erster Stelle, dann kommt der Weltrekord“, sagt Makau im Pressegespräch. „Wenn die Bedingungen okay sind, dann ist alles möglich.“

Das Wetter ist beim Start an der Messe Frankfurt nicht ideal: trocken zwar, aber kalt mit zwei bis vier Grad Celsius. Makau bekommt muskuläre Probleme. Mehrfach fällt er aus der Spitzengruppe heraus. Acht Minuten vor dem Ziel setzt er sich an die Spitze des Feldes. Dennoch: Ein neuer Weltrekord wird wohl nicht glücken. Nach 2:06:12 h kommt Makau als Erster an. Seinen Weltrekord von 2011 wird er bis 2013 halten. Mittlerweile ist der Kenianer Eliud Kipchoge im Marathon der schnellste Mann der Welt: mit 2:01:09 h.

Lesen Sie auch

Der Marathon in Frankfurt feiert am Sonntag (10.00 Uhr) mit einem starken Elitefeld nach zweijähriger coronabedingter Pause ein Comeback. „Es waren schwere Zeiten, wenn man zwei Jahre für den Papierkorb arbeitet“, sagte Rennleiter Jo Schindler am Freitag, betonte aber: „Wir wären schlechte Langstreckenläufer, wenn wir diese Etappe nicht geschafft hätten.

Schnelle Zeiten sind beim Frankfurt Marathon auch nach der Zwangspause gewünscht. Während deutsche Läufer im Aufwind sind, kämpfen die Kenianer um ihren Ruf.

Der einst aus Eritrea geflüchtete Filimon Abraham will in die deutsche Marathonspitze - am liebsten schon beim Frankfurt-Marathon.

Für die Staffel der Suchthilfeorganisation Fleckenbühler hat der Marathon fast therapeutische Wirkung. Laufen als Mittel zur Suchtprävention.

Wegen des Frankfurt Marathons an diesem Sonntag kommt es zu Straßensperrungen sowie Ausfällen von Bussen und Straßenbahnen. In der Mainmetropole fahren dafür aber mehr U-Bahnen als gewöhnlich, wie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt mitteilte.

Auch interessant

Kommentare