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Frankfurt: Parklets für den Oeder Weg

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Der Oeder Weg wird fahrradfreundlich. Foto: Renate Hoyer
Der Oeder Weg wird fahrradfreundlich. © Renate Hoyer

In den Osterferien geht der Umbau des Oeder Wegs zur fahrradfreundlichen Nebenstraße weiter. Ein Mitarbeiter des Straßenbauamts schildert die nächsten Schritte.

Der Umbau des Oeder Wegs zu einer fahrradfreundlichen Nebenstraße geht in den Osterferien weiter. Wie Michael Wejwoda, der Leiter der Abteilung für Planen und Bau im Amt für Straßenbau und Erschließung, am Montagabend im Verkehrsausschuss ausführte, will die Stadt in den Osterferien (11. April bis 23. April) eine Durchfahrtssperre auf Höhe der Holzhausenstraße errichten. Die Sperre soll Fahrzeuge davon abhalten, den Oeder Weg als Durchfahrtsstraße zu nutzen. Eine weitere Sperre gibt es bereits am südlichen Ende des Oeder Wegs.

Für die Sperre werde unter Vollsperrung auf der Mitte der Fahrbahn ein Bereich abmarkiert, in dem sogenannte Cycle Lane Separators, also Trennelemente für Radwege, eingebaut würden, sagte Wejwoda. Feuerwehrautos könnten diese Trennelemente noch bewältigen, sagte er. Statt Ampeln würden Zebrastreifen markiert, die Fußgängerüberwege würden mit einer Beleuchtung ergänzt.

Umbau wird wissenschaftlich begleitet

Die University of Applied Sciences, früher Fachhochschule, begleite den Umbau wissenschaftlich, um die verkehrlichen Auswirkungen und die Auswirkungen auf den Einzelhandel zu ermitteln. Im September und Oktober würden weitere mobile Verweilelemente, sogenannte Parklets, und Pflanzkübel aufgestellt. An drei Stellen würden „Megatöpfe“ platziert, die einen Durchmesser von zwei Meter hätten. Weitere kleinere Gefäße für Pflanzen kämen hinzu, außerdem Drehliegen, Dame-Mühle-Tische und Bänke. Infomaterial über den Umbau werde in den kommenden Tagen an die Haushalte verteilt, sagte er.

Statt über den Oeder Weg soll der Kfz-Verkehr über die Eckenheimer Landstraße fahren. Die Umgestaltung sei zunächst provisorisch und werde zwei bis drei Jahre getestet. Dann könnten auch Bäume gepflanzt werden. Katharina Knacker (Grüne) sprach von einem „Leuchtturmprojekt“. Uwe Schulz (FDP) bat darum, den Ausweichverkehr in der Finkenhofstraße im Blick zu behalten.

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