1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Open Books mit Literaturnobelpreisträger

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian Leclerc

Kommentare

Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah tritt bei Open Books auf. Foto: AFP
Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah tritt bei Open Books auf. Foto: AFP © AFP

Das Lesefest Open Books in Frankfurt ist von 18. bis 23. Oktober 2022 rund um den Römer. Mehr als 150 Autorinnen und Autoren sind mit dabei. 

Wer den diesjährigen Literaturnobelpreisträger sehen will, muss eine Weile Geduld haben. Eine halbe Stunde bevor die Journalistin Shelly Kupferberg mit dem Autor Abdulrazak Gurnah über dessen Roman „Nachleben“ spricht, eine Erzählung über deutsche Kolonialverbrechen im heutigen Tansania, öffnen die Türen in der Katharinenkirche (Freitag, 21. Oktober, Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr). Aus dem Roman lesen wird der Schauspieler Stéphane Bittoun.

Der Eintritt kostet nichts. Wie bei fast allen Veranstaltungen von Open Books, dem städtischen Lesefest im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Es findet vom 18. bis 23. Oktober mit etwa 150 Autor:innen im Wesentlichen rund um den Römer statt.

Lesung mit Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels

Der diesjährige Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, Serhij Zhadan, ein Schriftsteller aus der Ukraine, tritt ebenfalls in der Katharinenkirche auf (20. Oktober, Beginn 20 Uhr). Die Suhrkamp-Lektorin Katharina Raabe moderiert. Isaak Dentler vom Schauspiel Frankfurt liest aus „Himmel über Charkiw. Nachrichten vom Überleben im Krieg“. Wer früh genug da ist, bekommt einen Platz.

Das trifft auch auf die traditionelle Lesung „Literatur im Römer“ zu. Im Schnellverfahren stellen Theresia Enzensberger („Auf See“), Norbert Gstrein („Vier Tage, drei Nächte“), Martin Kordic („Jahre mit Martha“), Shelly Kupferberg („Isidor“), Robert Menasse („Die Erweiterung“), Norbert Scheuer („Mutabor“), Alexandra Stahl („Wenn, dann trifft es uns beide“) und Julia Wolf („Alte Mädchen“) am Mittwoch, 19. Oktober, 20 Uhr, in den Römerhallen ihre Titel vor.

Wer keinen Platz bekommt, kann es am 20. Oktober, 20 Uhr, erneut versuchen, bei „Literatur im Römer II“. Dabei sind Daniela Dröscher („Lügen über meine Mutter“), Amelie Fried („Traumfrau mit Ersatzteilen“), Andrej Kurkow („Samson und Nadjeschda“), Martin Mosebach („Taube und Wildente“), Christoph Peters („Der Sandkasten“), Melanie Raabe („Die Kunst des Verschwindens“), Sascha Reh („Raserei“), Bettina Scheiflinger („Erbgut“).

FR-Chefredakteur bei Diskussion

FR-Chefredakteur Thomas Kaspar diskutiert mit Katharina van Bronswijk und Philipp Sterzer über das Sachbuch „Klima im Kopf?“ (21. Oktober, Historisches Museum, 20 Uhr). Eröffnet wird Open Books am Dienstag, 20 Uhr, in der Deutschen Nationalbibliothek mit der Gewinnerin oder dem Gewinner des Deutschen Buchpreises und den Autor:innen Manja Präkels, Durs Grünbein, Jürgen Kaube. Karten für 10 Euro oder 7 Euro ermäßigt gibt es unter openbooks-frankfurt.de im Internet. Für Open Books Kids vom 22. bis 23. Oktober in der Nationalbibliothek muss man auf der Website Karten reservieren.

Programm: openbooks-frankfurt.de

Auch interessant

Kommentare