Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Das Schreibzentrum der Goethe-Universität ist im Souterrain des IG-Farbenhauses beheimatet. Foto: Christoph Boeckheler
+
Das Schreibzentrum der Goethe-Universität ist im Souterrain des IG-Farbenhauses beheimatet.

Virtuelles Lernen

Frankfurt: Online-Kampf gegen die Schreibblockade

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
    schließen

Schreibzentrum hilft in der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“. Tutor:innen beraten, Zentrum für Hochschulsport bietet Yoga an.

Da liegt sie nun auf dem Schreibtisch, die Hausarbeit, die Bachelor- oder Doktorarbeit. Eigentlich fehlen nur noch ein paar Zeilen oder Kapitel oder ein guter Anfang, um in den Schreibfluss zu kommen. Aber irgendwie klappt’s nicht. Corona nervt, draußen lockt der Frühling, drinnen Netflix. Irgendeinen Grund gibt es immer, das Projekt zu vertagen.

Ein Gegengewicht dazu setzt die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“. Bereits zum elften Mal bietet das Schreibzentrum der Frankfurter Goethe-Universität die Veranstaltung an. Zum ersten Mal im virtuellen Raum, am Donnerstag, 4. März, von 18.30 bis 24 Uhr, auf der Onlineplattform Zoom.

Normalerweise können in besagter Nacht Frankfurter Studierende ihre wissenschaftlichen Texte in Gesellschaft zahlreicher Kommilitoninnen und Kommilitonen fertig schreiben oder anfangen oder umschreiben. „Die Atmosphäre motiviert“, sagt eine Teilnehmerin der vergangenen Jahre. Zumal die Gruppe umgeben ist von den Büchern des Bibliothekszentrums Geisteswissenschaften, die, so heißt es aus eingeweihten Kreisen, den fleißigen Schreiberinnen und Schreibern zuweilen wohlwollend zunicken.

Im Corona-Semester sind die Studierenden stärker isoliert als sonst, alleine mit dem Schreibprojekt im Kopf und dem Laptop auf den Knien. Das Schreibzentrum möchte daher auch im digitalen Raum ein Gemeinschaftsgefühl entstehen lassen. Dazu bietet es Workshops an zum Lesen und Schreiben wissenschaftlicher Texte, von der Themenfindung bis zur Nutzung von Textverarbeitungsprogrammen. Es gibt auch professionelle Tipps, um dem Aufschieben beizukommen.

Beratung und Textfeedback leisten die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums. Unterstützung für Teilnehmende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, kommt vom Internationalen Studien- und Sprachenzentrum. Das Zentrum für Hochschulsport stärkt mittels Schreibtisch-Yoga-Einheiten die Durchhaltekraft vor dem Bildschirm. Zudem gibt es extra einen (virtuellen) Raum für Plauderei und kleine Spiele. sky

Anmelden bis Mittwoch, 3. März, unter: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/10868523009

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare