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Ein Goggomobil auf dem Gelände der Klassikstadt in Frankfurt.

Frankfurter Automobilausstellung

Probefahren in der Klassikstadt

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Die Automobilausstellung präsentiert neben Fahrzeugen mit herkömmlichen Motoren auch Modelle mit alternativen Antrieben. Die Zahl der Marken ist weiter gestiegen.

Einfach mal reinsetzen und testen, wie viel Platz ein SUV wirklich bietet, oder die Haube öffnen und den kraftvollen Motor eines Sportwagens von nahem betrachten oder eben einfach mal Probefahren, weil das Fahrgefühl auf der Straße entscheidend ist. All diese Möglichkeiten bietet die Frankfurter Automobilausstellung bei ihrer sechsten Auflage auch in diesem Jahr. Am Sonntag präsentieren die Händler rund 190 Fahrzeuge von 37 Marken.

„Wir arbeiten zu 99 Prozent mit lokalen Händlern“, sagt Projektleiter Randolph Mann. Im Vergleich zu 2018 ist die Zahl der ausgestellten Marken weiter gestiegen. Auch für das kommende Jahr rechnet Mann mit einem weiteren Zuwachs.

Der Fokus der Schau in der Klassikstadt, in der Orber Straße in Fechenheim, liegt klar auf den neuen Modellen der einzelnen Hersteller. Angefangen von A wie Abarth und Alfa Romeo bis hin zu V wie Volkswagen und Volvo. Dabei ist anfassen und ausprobieren strengstens erwünscht, Fachleute beraten die Besucher bei Fragen. Für ausgewählte Modelle besteht wieder die Option der Probefahrt. Maximal eine halbe Stunde können die interessierten Autofreunde die Modelle testen. Doch nicht nur Autos werden auf der Messe präsentiert, sondern auch Motorräder.

Nicht nur E-Mobilität

Das Thema E-Mobilität wird am Ausstellungstag auch bedient. Eine Initiative der Wirtschaftsförderung Frankfurt zeigt 19 Elektrofahrzeuge, Hybride und wasserstoffbetriebene Autos. Das Angebot umfasst nicht nur Fahrzeuge mit vier Rädern, sondern auch E-Bikes und Pedelecs. Hier gilt ebenfalls, dass die Besucher ausgewählte Modelle ausprobieren dürfen.

Damit es den Kindern nicht langweilig wird, während Papa und Mama noch klären, ob es den Parkassistenten auch serienmäßig gibt, bieten die Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm an. Neben der obligatorischen Hüpfburg in Form eines Autos kann an der Torwand gekickt, mit ferngesteuerten Autos um die Wette gefahren oder auf einem Parcours das eigene Geschick auf E-Bikes, Segways und Elektro-Tretrollern getestet werden – sowohl Kinder als auch Erwachsene können die Strecke ausprobieren. Für kleinere Kinder gibt es Bobbycars und die Möglichkeit Autobilder auszumalen.

Wem der Sinn eher nach älteren Modellen statt nach Neuwagen steht, der kann in den Garagen auf dem Gelände die dort untergestellten Oldtimer bestaunen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass zwischen 8000 und 9000 Menschen in die Klassikstadt kommen. 2019 rechnet Randolph Mann wieder mit einer ähnlichen Besucherzahl.

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