Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Oeder Weg, von parkenden Autos geprägt.
+
Der Oeder Weg, von parkenden Autos geprägt.

Mobilität

Oeder Weg soll nur morgens zu sein

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
    schließen
  • Boris Schlepper
    Boris Schlepper
    schließen

Der Oeder Weg in Frankfurt soll fahrradfreundlich werden. Die CDU kritisiert Teile der städtischen Planung.

Die geplante Umgestaltung des Oeder Wegs in eine fahrradfreundliche Nebenstraße sorgt für Gesprächsstoff im Stadtteil. Viele begrüßen das Konzept. Vor allem Gewerbetreibende sowie CDU und FDP im Ortsbeirat 3 lehnen es aber ab. Sie befürchten unter anderem negative Auswirkungen auf den Einzelhandel. Die Stadt will die bisherigen Anregungen aufgreifen, die Pläne überarbeiten und dem Stadtteilgremium in einer Videokonferenz am 17. Februar erneut vorstellen.

Die Frankfurter CDU schlägt Änderungen gegenüber der städtischen Planung vor. Wichtig sei, die Bürgersteige auf dem unteren Straßenabschnitt des Oeder Wegs zu verbreitern und unter anderem Bäume in Kübeln aufzustellen, hielten der CDU-Verkehrspolitiker Frank Nagel und die Fraktionsvorsitzende der CDU im Ortsbeirat 3, Claudia Ehrhardt, fest.

Umwege fahren

Kritik äußerten sie an der geplanten Sperrung des Oeder Wegs für den Durchgangsverkehr auf Höhe der Holzhausenstraße. Aus Sicht der CDU würde es reichen, die Durchfahrt morgens von 7 bis 10 Uhr zu sperren. Eine Änderung der Verkehrsführung dürfe aber nicht zulasten der angrenzenden Straßen gehen.

Bertram Giebeler, verkehrspolitischer Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Frankfurt, kritisierte die CDU in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats am Donnerstag. Der Oeder Weg werde nicht gesperrt, wie diese sage. „Man kann auch künftig jedes Haus und jeden Laden ansteuern.“ Weder an der Holzhausenstraße noch am Alleenring werde die Straße dichtgemacht, sagte auch Michael Mirsch, Grünen-Chef im Ortsbeirat : „Es werden nur Umwege hergestellt.“

Tempo 30 geplant

Geplant ist, dass Autos vom Oeder Weg aus stadtein- und stadtauswärts nur nach links in die Holzhausenstraße abbiegen können. Das werde Auswirkungen auf das Holzhausenviertel haben, sagt Claudia Ehrhardt. Auf dem Oeder Weg sind laut Zählung von 2018 rund 7000 Fahrzeuge am Tag unterwegs, vor allem stadteinwärts in der Morgenspitze. Eine Verkehrszählung von 2020 ist noch nicht ausgewertet. Bei der Verkehrszählung sollte laut CDU zwischen Anrainer- und Durchgangsverkehr unterschieden werden.

Für Radfahrerinnen und Radfahrer sieht die CDU einen Radstreifen auf der Straße vor. Eine „Fahrradrennstrecke“ werde dem Oeder Weg aber nicht gerecht. Für Autos soll Tempo 30 gelten. Fahrzeuge müssten weiterhin ins Parkhaus in der Querstraße zwischen Oeder Weg und Eschersheimer Landstraße kommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare