Nordend

Ordnung in der Grünen Lunge

  • schließen

Die Stadt und die Stabsstelle Sauberes Frankfurt bedanken sich für Aufräum-Aktion.

Die Stadt und die Stabsstelle Sauberes Frankfurt haben sich bei der Bürgerinitiative „Grüne Lunge“ bedankt. Bei dem persönlichen Gespräch am gestrigen Donnerstag in den Räumen der Stabsstelle an der Braubachstraße lobte die Stabsstelle den engagierten Einsatz bei einer Aufräumaktion Mitte März.

Etwa 40 Helfer hatten an einem Wochenende die Grünflächen nördlich des Günthersburgparks von Müll und Unrat befreit. Mit dabei waren die BI und die Gruppen „Gemüsehelden“ und „Climate Justice Rhein-Main“ (die FR berichtete). Gammlige Sofas haben sie aus Büschen gezerrt, rostige Geräte, abgebrochene Gartenzwerge und vieles mehr.

Der Stadt sei bewusst, was die Bürger dort geleistet hätten. Und dass so etwas nicht selbstverständlich sei, so die Stabstelle. Pikant. Immerhin hat sich die BI nur ans Werk gemacht, um gegen die Pläne der Stadt zu demonstrieren, auf dem Areal 1400 Wohnungen zu bauen, die Günthersburghöfe, das sogenannte Innovationsquartier.

Das Areal hat ökologische Bedeutung, gerade weil es zu Teilen verwildert ist, argumentiert die BI. Seltene Arten hätten sich dort angesiedelt, 40 Vogelarten, Füchse, Schmetterlinge, Insekten, Glühwürmchen. Überdies sei die Grüne Lunge wichtig, um die Stadt abzukühlen und die Luft zu verbessern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare