Der Holzhausenpark im Frankfurter Nordend ist bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt.
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Der Holzhausenpark im Frankfurter Nordend ist bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt.

Nordend

Kultur im Holzhausenpark

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Sobald es wieder Veranstaltungen im Freien geben darf, soll die Frankfurter Bürgerstiftung den Holzhausenpark unbürokratisch nutzen dürfen - so fordert es der Ortsbeirat.

Sollten irgendwann Veranstaltungen im Freien wieder möglich werden, so setzt sich der Ortsbeirat 3 besonders für die Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen ein. Sie soll mittels einer Sondergenehmigung den Holzhausenpark unbürokratischer für Veranstaltungen nutzen können. Das fordert das Gremium in einem gemeinsamen Antrag von Grüne, CDU und SPD. Der Ortsbeirat wolle deutlich machen, dass er keine Bedenken habe, wenn die Bürgerstiftung den Holzhausenpark nutze, sagt Ortsvorsteherin Karin Guder (Grüne).

Der Geschäftsführer der Stiftung, Clemens Greve, begrüßt den Vorstoß. Während das Grünflächenamt für Veranstaltungen im Park stets zeitnah sein Okay gegeben habe, hätte es mitunter lange gedauert, bis der Ortsbeirat zugestimmt habe. „Das könnte dann alles schneller gehen.“ Allerdings wolle die Stiftung keine „Sonderbehandlung“ und werde nach wie vor Anträge stellen, etwa für Konzerte im Park. „Wir wollen nur so viel Kultur im öffentlichen Raum durchführen wie möglich“, betont Greve.

Bis Inkraftreten der neuen Corona-Einschränkungen fanden die Veranstaltungen der Stiftung entweder mit nur wenigen Gästen im Schlösschen statt oder in größeren Sälen, etwa im Kundenzentrum der Sparkasse in der Innenstadt oder in der Festeburgkirche. Greve hofft, dass es diese bald wieder geben darf.

Im Sommer hatte es mehrere Angebote im Holzhausenpark gegeben - unter Einhaltung der Corona-Richtlinien. Dadurch seien diese sehr aufwendig und kostspielig gewesen, sagt Greve. So hätte etwa die Bühne immer abgebaut werden müssen, auch wenn am nächsten Tag einen weitere Veranstaltung auf dem Programm gestanden habe. Nur weil die Bürgerstiftung viele Förderer und Spender habe, habe sie dieses dennoch umsetzen können.

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