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ICEs der Deutschen Bahn auf Abstellgleisen in Frankfurt. (Symbolbild)

Frankfurt-Niederrad

Reisende müssen ICE nach technischem Defekt in Frankfurt verlassen

Ein technischer Defekt in einem ICE sorgt für einen außerplanmäßigen Stopp in Frankfurt-Niederrad. Vier Bahnmitarbeiter werden verletzt.

Nach einem Schwelbrand in einem ICE haben am Donnerstag rund 250 bis 300 Reisende in Frankfurt-Niederrad den Zug vorsichtshalber verlassen müssen. Vier Bahnmitarbeiter wurden durch den starken Rauch verletzt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Nachmittag. Während zwei von ihnen am Bahnsteig versorgt werden konnten, kamen die beiden anderen Zugbegleiter zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Reisende wurden nicht verletzt.

Ursache des Brandes mit starker Rauchentwicklung sei laut Feuerwehr ein technischer Defekt gewesen, teilte die Polizei weiter mit. Eine fahrlässige oder mutwillige Brandstiftung konnte nicht festgestellt werden.

Der ICE 1221 auf der Strecke von Dortmund nach München habe am Bahnhof gehalten, nachdem ein Rauchmelder in einer der Bordtoiletten angegangen sei, sagte ein Bahnsprecher. Die Passagiere seien in Bussen zum Frankfurter Hauptbahnhof gebracht worden oder mit der S-Bahn dorthin gefahren. Der Bahnhof Niederrad musste für die Rettungsarbeiten eine halbe Stunde lang voll gesperrt werden. Durch den Zwischenfall kam es den Angaben zufolge bei 33 Zügen zu Verspätungen.

„Wir konnten nichts feststellen und haben mehrere Personen untersucht, die Rauch eingeatmet hatten“, schrieb die Frankfurter Feuerwehr im Kurznachrichtendienst Twitter über ihren Einsatz im ICE. (dpa)

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