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Verkehr

Frankfurt-Nied: Hilfe für die Opfer des Unglücks am Bahnübergang

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Nach einem offiziellen Mängelbericht nimmt Die Linke Stadt und Bahn in die Pflicht

Nach dem Mängelbericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchungen zum Bahnunglück in Nied sieht die Linke-Fraktion im Römer die Deutsche Bahn und die Stadt Frankfurt in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen. Der Bahnübergang müsse gesichert und schnellstmöglich umgebaut werden, forderte die Fraktionsvorsitzende Dominike Pauli Bahn und Stadt auf. Beide hätten jetzt schnell ihre Hausaufgaben zu machen und die langjährigen Versäumnisse aufzuholen.

Von der neuen Koalition im Römer hätte sich Pauli „verbindliche Vereinbarungen und Vorschläge im Koalitionsvertrag gewünscht, aber dazu wollten sich die Koalitionäre wohl nicht verpflichten“. Der Bahnübergang sei seit Jahrzehnten im Gespräch gewesen, wie jetzt auch gerade, aber realisiert sei noch überhaupt nichts.

Bei dem Unglück im Mai 2020 waren ein 16-jähriges Mädchen getötet und zwei weitere Personen schwer verletzt worden. Eine Bahnwärterin hatte die Schranke zu früh wieder hochgekurbelt. Der Bericht der Bundesstelle hatte ergeben, dass menschliches Versagen primäre Ursache des Unfalls war. Allerdings hatte das Gutachten auch zahlreiche Fehler und Mängel im Betrieb des veralteten Bahnübergangs konstatiert. So hätte die Mitarbeiterin gar nicht an der Schranke arbeiten dürfen. Zudem gab es Mängel an der technischen Anlage. Im Hinblick auf die Folgen des Unglücks forderte Pauli: „Die Familie des Opfers und die Geschädigten müssen umfassend unterstützt und entschädigt werden.“ ote

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