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Neuer Stadtteil

Frankfurt: Nicht an A5 bauen

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Der Verein „Brücke 71“ bezweifelt den Bedarf für neue Quartiere im Frankfurter Nordwesten. Schließlich stagniere die Bevölkerungszahl.

Für den Bau neuer Quartiere im Frankfurter Nordwesten gibt es nach Ansicht des Vereins „Brücke 71“ inzwischen nicht einmal mehr einen Bedarf. Zu Beginn der Planungen für das Areal beidseits der A5 sei die Stadt jährlich um etwa 10 000 Menschen gewachsen. Im vergangenen Jahr habe die Bevölkerung nur noch um etwa 400 Personen zugenommen, die Entwicklung stagniere also. Auch in anderen deutschen Großstädten gehe das Wachstum gegen null. „Wird dann der geplante neue Stadtteil noch gebraucht?“, fragt der Verein. Wenn von den 90 000 Wohnungen, auf deren Bau das Stadtentwicklungskonzept ziele, 8600 im Nordwesten wegfielen, erscheine das zudem verkraftbar.

Die „Brücke 71“ weist zudem darauf hin, dass im Bauprojekt Günthersburghöfe im Nordend inzwischen nur noch die versiegelten Flächen bebaut werden sollen. Aus Sicht des Vereins wäre es daher naheliegend, ganz von einer Bebauung der Flächen an der A5 abzusehen. Schließlich sei dieses Gebiet vollständig unversiegelt.

Auch sonst spricht nach Ansicht der „Brücke 71“ sehr viel gegen den Bau der Quartiere, für die die Stadt seit 2017 umfangreiche Untersuchungen vornehmen lässt. Der in der Nordweststadt ansässige Verein weist etwa auf die Qualität des dortigen Grünzugs hin, auf die das Areal durchziehende Autobahn und die Höchstspannungsleitung. Er befüchtet zudem gravierende Auswirkungen auf die Kaltluftentstehung und eine Blockade der Kaltluftwinde. cm

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