Klimaschutz

Frankfurt: Neues Quartier an A 5 soll CO2-neutral sein

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Die Koalition im Römer will, dass neue Quartiere im Nordwesten von Frankfurt autoarm und CO2-neutral werden. Busse auf Nachfrage sind im Gespräch.

Der Magistrat soll ein Konzept erarbeiten, wie die Quartiere östlich der A5, die im Untersuchungsraum für einen neuen Stadtteil im Nordwesten Frankfurts liegen, CO2-neutral und autoarm werden können. Das fordert die Koalition von CDU, SPD und Grünen in einem Antrag an das Stadtparlament.

Die zukünftige Stadtplanung in Frankfurt müsse deutlich machen, dass die Stadtentwicklung auch unter einem Klimavorbehalt möglich ist, begründet das Römer-Bündnis die Forderung. „Hierfür muss die Planung möglicher Neubaugebiete schon mit dem besten Beispiel vorangehen.“

Die Fraktionen schlagen vor, dass externe Expertinnen und Experten der Stadt bei dem Konzept helfen. Bei diesem müsse es auch um die Anbindung der neuen Viertel an die bestehenden Quartiere gehen und um die Schaffung von Mobilitätsangeboten, die es ermöglichen, die Nutzung von Autos im Neubaugebiet zu vermeiden.

Die Koalition denkt dabei etwa an Quartierbuslinien sowie Bus-on-Demand-Angebote zu den Haltestellen der Stadtbahn, an Radschnellwege, ein Lastentaxileihsystem und Angebote für die Nutzung von Elektromobilität und Carsharing. Die Gebäude sollen im Passivhausstandard entstehen und mit Photovoltaikanlagen bestückt werden. Das Konzept soll auch Lösungen für die Wärmeversorgung des Quartiers und zur Brauchwassernutzung aufzeigen.

Die Hürden für die Entwicklung von Quartieren östlich der A5 sind wesentlich geringer als für die Bebauung der Flächen westlich der Trasse, deren Entwicklung die Regionalversammlung im Dezember mit großer Mehrheit abgelehnt hat. Das Planungsdezernat setzt dennoch die vorbereitenden Untersuchungen für große neue Quartiere beidseits der Autobahn fort.

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